104 Einträge
Magazin: Zeitungs- und Zeitschriftenartikel
Berichte, Interviews und Leserbriefe aus der Presse der 1990er Jahre rund um Tupac, seine Musik und den Mordfall.
Das Magazin versammelt Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften, vor allem aus den 1990er Jahren: Berichte über Tupacs Musik, Filme und Prozesse, Interviews in mehreren Teilen, Leserbriefe und die Ermittlungen nach seinem Tod. Jeder Beitrag ist mit eigenen Worten zusammengefasst und eingeordnet.
1993
Studionacht mit Biggie und Stretch: Die Entstehung von „Who Do You Luv“
Ein Tape in der Pause, schnelle Strophen und ein schüchterner Biggie: Produzent Adario Strange über die Entstehung von „Who Do You Luv“ im Jahr 1993.
1995
„Das ist die wahre Geschichte“: Der Brief der Betroffenen an Vibe
1995 widerspricht die junge Frau aus dem Missbrauchsprozess in Vibe Tupacs Schilderung aus „Ready to Live“ihre Sicht auf die Nacht im Hotel.
1995
Andre Harrell über die Nacht in den Quad Studios
Tupac warf Uptown-Chef Andre Harrell vor, ihn nach den Schüssen ignoriert zu haben. 1995 stellte Harrell in Vibe klar, wie er die Hilfe organisierte.
1995
Die Antwort auf „Ready to Live“: „Booker“ über den Überfall
1995 antwortet in Vibe der Mann, der Tupac laut „Ready to Live“ ins Studio bestellt hatte. „Booker“ weist jede Schuld von sich und greift Tupac an.
1995
Leserbriefe an Vibe: Reaktionen auf „Ready to Live“
Zwischen Knast-Gedicht und harten Zweifeln: Wie Leser 1995 auf Tupacs Vibe-Interview „Ready to Live“ und die Frage nach Verantwortung reagierten.
1995
Little Shawn über die Nacht in den Quad Studios
Tupac sollte auf seinem Song mitrappen, dann stürmte er blutend aus dem Aufzug: Wie sich Little Shawn 1995 in Vibe gegen Vorwürfe und Drohungen wehrte.
1995
Sean „Puffy“ Combs über die Nacht in den Quad Studios
Er habe Tupac gestützt, bete für ihn und sei kein „Thug“: Wie Bad-Boy-Chef Sean Combs 1995 in Vibe jede Mitschuld am Überfall in New York zurückwies.
1995
Stretch über die Nacht in den Quad Studios
1995: Tupacs alter Freund Stretch war beim Überfall dabei. In Vibe widerspricht er Tupac in wichtigen Punkten, Monate vor seinem eigenen Tod.
1995-04
Ready to Live (Teil 1 von 5): Das Interview auf Rikers Island
Rikers Island, Januar 1995: Tupacs erstes Interview nach den Schüssen. Er raucht Kette und spricht über Entzug, Reue und den Weg in die Quad Studios.
1995-04
Ready to Live (Teil 2 von 5): Der Überfall in den Quad Studios
Vibe, April 1995, Teil 2: Tupac schildert den Überfall vom 30. November 1994 am Times Square und wer oben im Studio auf ihn wartete.
1995-04
Ready to Live (Teil 3 von 5): Im Rollstuhl vor Gericht
Fünf Schusswunden, Klinikflucht und der Auftritt im Rollstuhl: Im dritten Teil des Vibe-Interviews von 1995 blickt Tupac auf die Tage nach dem Attentat.
1995-04
Ready to Live (Teil 4): Tupacs Version der Tatnacht
Vibe, April 1995: Tupac schildert den Vorfall von 1993, der ihn ins Gefängnis brachte, aus seiner Sicht. Gericht und Betroffene sahen es anders.
1995-04
Ready to Live (Teil 5): Pläne nach der Haft
„Thug Life“ für tot erklärt, Reue gezeigt: Im Finale des Vibe-Interviews plant Tupac einen Neuanfang, kurz vor seiner Entlassung zu Death Row.
1996-01
„California Love“: Mad Max im Jahr 2095
Wüste, Partyzelt und 600.000 Dollar Budget: Wie Elizabeth Kolsky Anfang 1996 Hype Williams’ Video zu „California Love“ feierte.
1996-02
„All Eyes on Him“: Tupacs Telefoninterview für Vibe, Ende 1995
Aus fünf Minuten wurde über eine Stunde: Ende 1995 spricht Tupac am Telefon mit Kevin Powell über Suge Knight, Biggie und die zwei Männer in ihm.
1996-02
Eine gute Woche für Death Row: Snoop frei, Tupac vorn, Interscope verkauft
Snoop freigesprochen, Tupac auf Platz 1 und MCA kauft sich ein: Wie Death Row Ende Februar 1996 den Höhepunkt seiner Macht erlebte.
1996-02
Live from Death Row (Teil 2 von 4): Puffy, Stretch und Knights Spielregeln
Ein Mordauftrag gegen Puffy, ein toter Freund in Queens und Suge Knight, der abwinkt: Teil 2 von Kevin Powells Vibe-Reportage aus dem Februar 1996.
1996-02
Live from Death Row (Teil 3 von 4): Dr. Dre, N.W.A und California Love
Dr. Dre blickt auf N.W.A zurück, am Wüsten-Set von „California Love“ wartet Tupac frisch aus der Haft: Teil 3 von Kevin Powells Vibe-Reportage.
1996-02
Live from Death Row (Teil 4 von 4): Snoop vor Gericht, Knight droht
Snoops Mordprozess beginnt, Suge Knight droht bei Fragen zu Atlanta: Im Vibe-Finale von 1996 sieht Kevin Powell die tödliche Eskalation heraufziehen.
1996-02
Live from Death Row: Im roten Büro von Suge Knight
Im roten Büro in Tarzana: Kevin Powell besucht Suge Knight für das Vibe-Magazin. Teil 1 der großen Death-Row-Titelgeschichte vom Februar 1996.
1996-02
Vorschau 1996: Tupac kündigt All Eyez on Me an
Über zwei Stunden Musik und 1,4 Millionen Dollar Kaution: Wie Music Wire im Februar 1996 Tupacs Death-Row-Debüt „All Eyez on Me“ ankündigte.
12.04.1996
Am Set von „2 of Amerikaz Most Wanted“ mit Tupac und Snoop
April 1996 am Set von „2 of Amerikaz Most Wanted“: Tupac und Snoop zwischen Gerichtssaal, Hollywood-Plänen und der Frage nach Dr. Dre.
1996-05
Der lange Arm des Gesetzes: Tupacs Justizprobleme im Frühjahr 1996
Schuldbekenntnis, Bewährungsverstöße und ein Strafmaßtermin am 12. September: Peter Hagopian über Tupacs Justizprobleme im Frühjahr 1996.
1996-09
Tupac in Las Vegas: Die Tage auf der Intensivstation
Sechs Tage vergingen in Las Vegas zwischen dem Attentat und Tupacs Tod. Eine Meldung aus dem September 1996 fasst zusammen, was damals bekannt war.
13.09.1996
MTV News 1996: 14 Schüsse und ein Nachruf
Tupacs Tod auf MTV: Chris Connelly rekonstruiert die Schüsse in Las Vegas, während die Polizei damals die erste heiße Spur verwirft.
18.09.1996
Nachruf von Music Wire (1996): „Konnte der Gewalt nicht entkommen“
Fünf Tage nach seinem Tod sah Music Wire in Tupac vor allem einen Mann der Gewalt. Ein Nachruf mit mehreren Fehlern, die hier richtiggestellt werden.
20.09.1996
Suge Knight spricht über Tupacs letzte Stunden
Eine Woche nach den Schüssen spricht Suge Knight mit MTV über Tupacs letzte Worte. Dazu: Trauer, Chart-Sprünge und ein Brief von Mutulu Shakur.
27.09.1996
Trauerfeier in Harlem: der „Hip-Hop Day of Atonement“
Kameras blieben draußen, Biggie stand auf der Einladungsliste: Wie die Nation of Islam im September 1996 in Harlem zum „Hip-Hop Day of Atonement“ rief.
1996-11
„Ready to Die“: Tupacs letzte Woche in Vibe
Vom Tyson-Kampf bis zum Todestag am 13. September 1996: Wie das Magazin Vibe Tupacs letzte Woche in Las Vegas als Tagebuch protokollierte.
1996-11
„Tupac Shakur, 1971-1996“: Der Kurznachruf in SPIN
Der knappe SPIN-Nachruf von Ende 1996 im Faktencheck: Tupacs Werdegang in Stichworten, offene Filmprojekte und der Vergleich mit James Dean.
06.11.1996
Kritik am Erwachsenen-Video zu „How Do U Want It“
Viel nackte Haut, aber kein Morgen danach: Warum Carol Cooper Tupacs Erwachsenen-Video zu „How Do U Want It“ 1996 nur fünf von zehn Punkten gab.
1996-12
„All Eyez on Him“: RJ Smiths SPIN-Essay über einen gespaltenen Star
Weißer Spott, schwarze Trauer: Im Dezember 1996 fragt RJ Smith im SPIN, warum Tupac die Menschen so verschieden berührte. Ein kluger, harter Essay.
20.12.1996
Ein Verdächtiger, aber keine Zeugen
Drei Monate nach den Schüssen hat Las Vegas einen Tatverdächtigen, doch Zeugen schweigen. Bei MTV News entlastet die Polizei zugleich Suge Knight.
23.12.1996
Afeni Shakur klagt: Death Row stoppt Tupac-Merchandise
Drei Monate nach Tupacs Tod stoppt Death Row nach einer Klage von Afeni Shakur den Verkauf von Fanartikeln. Es ist der erste juristische Streit ums Erbe.
1997
„So Sue Me“: Die 300-Millionen-Dollar-Klagen gegen Death Row
SPIN listet 1997 die Zivilklagen gegen Death Row auf: über 300 Millionen Dollar, darunter die des Tupac-Nachlasses. Was daraus wurde.
03.01.1997
Trotz aller Gerüchte: Tupac ist tot
Dutzende Mails täglich, Makaveli und die Zahl 7: Wie MTV-Reporter John Norris im Januar 1997 den ersten „Tupac lebt“-Theorien nachging und sie widerlegte.
22.01.1997
Erster Sieg vor Gericht: Death Row muss Tupac-Merchandise stoppen
Keine Fanartikel ohne Erlaubnis: Wie Afeni Shakur im Januar 1997 vor Gericht Death Row stoppte, der erste juristische Erfolg für Tupacs Nachlass.
28.01.1997
American Music Awards 1997: Ein Publikumspreis für Tupac
Vier Monate nach seinem Tod gewinnt Tupac bei den American Music Awards in der Kategorie Rap/Hip-Hop. Ein Rückblick auf die Verleihung im Januar 1997.
28.01.1997
Über 150 unveröffentlichte Tupac-Songs
Im Januar 1997 berichtet Johnny „J“ Jackson von über 150 fertigen Tupac-Songs. Es ist der Auftakt zu einem der längsten Kapitel posthumer Musikgeschichte.
31.01.1997
„Gridlock'd“: Lob für Tupac als Schauspieler
Januar 1997: „Gridlock'd“ läuft an. Co-Star Tim Roth, Regisseur Curtis-Hall und Kritiker loben Tupac, und fragen, ob sein größtes Talent im Kino lag.
31.01.1997
Tim Roth über Tupac: „Gridlock'd“ als Sprungbrett
Keine Videos, kein Hype: Warum Tim Roth vor dem Dreh nichts über Tupac wissen sollte, und wie „Gridlock'd“ zu seinem Sprungbrett werden sollte.
05.02.1997
Afeni Shakur rechnet mit Polizei und Death Row ab
Kein Haus, kein Auto, keine Mörder hinter Gittern: Wie Afeni Shakur im Februar 1997 mit der Polizei von Las Vegas und Death Row abrechnete.
05.02.1997
Afeni Shakurs Abrechnung mit der Polizei von Las Vegas
Fünf Monate nach Tupacs Tod wirft Afeni Shakur den Ermittlern Stillstand vor. Die Polizei kontert: Ohne Zeugen vor Gericht gibt es keine Festnahme.
06.02.1997
„Gridlock'd“-Soundtrack verdrängt No Doubt von Platz 1
Im Februar 1997 stieß der „Gridlock'd“-Soundtrack No Doubts „Tragic Kingdom“ nach acht Wochen vom Thron. Doch an der Spitze wurde es eng.
07.02.1997
Afeni Shakur: Tupac besaß „so gut wie nichts“
Fünf Monate nach Tupacs Tod stürmt sein Soundtrack die Charts. Doch als Mutter Afeni das Erbe sichtete, gehörte ihm weder Haus noch Rolls-Royce.
10.02.1997
Tupac in den Albumcharts, Februar 1997
Der „Gridlock'd“-Soundtrack auf Platz 1, zwei weitere Alben in den Top 100: Wie Tupac Shakur im Februar 1997 die US-Charts dominierte.
03.03.1997
Zwei Zeugen, zwei Versionen: Streit um Tupacs Begleiter
März 1997: Frank Alexander und E.D.I. Mean wollen die Schützen identifizieren. Die Polizei in Las Vegas hält ihnen ihre Aussagen aus der Tatnacht vor.
03.03.1997
Zwei Zeugen: „Niemand hat uns je gefragt“
Frank Alexander und Malcolm Greenidge sagen 1997, sie hätten Tupacs Mörder gesehen. Die Polizei von Las Vegas hält alte Vernehmungsprotokolle dagegen.
09.03.1997
Suge Knight: „Ich habe Tupac nicht getötet“
„Ich liebte ihn damals, ich liebe ihn heute“: Im ersten Interview aus dem Gefängnis nennt Suge Knight 1997 den Mordverdacht gegen sich „verrückt“.
10.03.1997
Ist der Rap-Krieg echt? Fragen nach Biggies Tod
Einen Tag nach den Schüssen auf Biggie Smalls fragt die AP im März 1997: War die Fehde zwischen Ost und West mehr als ein Werbegag?
12.03.1997
Polizei Las Vegas: Kein Beweis für Verbindung der Rapper-Morde
Nach dem Mord an The Notorious B.I.G. wiegelt die Polizei in Las Vegas ab: Die Ost-West-Rivalität sei ein reiner Medienhype.
12.03.1997
Snoop Doggy Dogg verschiebt Tour nach Biggies Tod
Drei Tage nach dem Mord an Biggie stoppt Snoop Doggy Dogg seine Tournee mit 38 Konzerten. Die Begründung der Veranstalter: Er wolle nicht der Nächste sein.
14.03.1997
Wie „Unsolved Mysteries“ den Tupac-Mord nachstellte
Kurz nach dem Mord an Biggie stellte „Unsolved Mysteries“ 1997 das Attentat auf Tupac nach. Reporterin Cathy Scott war beim Dreh in Las Vegas dabei.
18.03.1997
Das Compton-Dokument: Der MTV-Sonderbericht zum Mord an Tupac
Ein 29-seitiges Polizeipapier aus Compton nennt Orlando Anderson als Schützen: Wie MTV News schon im März 1997 den Mord an Tupac Shakur rekonstruierte.
21.03.1997
„The Week in Rock“: Polizeidokument wirft Licht auf Tupacs Tod
Partystimmung am Strand, Mordermittlung im Studio: Wie MTV im März 1997 über ein 29-seitiges Polizeidokument zum Mord an Tupac Shakur berichtete.
21.03.1997
Orlando Anderson bei CNN: „Ich war es nicht“
März 1997: Orlando Anderson, der von Informanten als Tupacs Mörder genannt wird, tritt bei CNN auf und beteuert seine Unschuld. Er fühle sich als Sündenbock.
21.03.1997
Über 250 Hinweise nach „Unsolved Mysteries“
März 1997: Nach „Unsolved Mysteries“ gehen über 250 Hinweise ein. Das FBI lauscht mit, doch Las Vegas schickt niemanden, und die heißeste Spur verpufft.
27.03.1997
Snoop Dogg: Was ich von Tupacs Arbeitswut gelernt habe
März 1997: Snoop Dogg will schon im Juli das nächste Album bringen und erklärt MTV, wie Tupacs Studio-Disziplin ihn antreibt: „He was a workaholic.“
28.03.1997
Phantombild im Mordfall Notorious B.I.G.
Dunkle Fliege, Oxford-Hemd, Schnurrbart: Knapp drei Wochen nach dem Mord an Biggie veröffentlicht die Polizei in Los Angeles das Phantombild des Schützen.
1997-04
120.000 Dollar auf dem Konto: Afeni Shakur gegen Death Row
120.000 Dollar auf Tupacs Konto, über 100 Millionen bei Death Row: Wie Afeni Shakur im April 1997 gegen das Label klagte und was aus dem Erbe wurde.
1997-04
Afeni Shakur verklagt Death Row auf 17 Millionen Dollar
17 Millionen Dollar, ein Vertrag aus der Zelle und 152 Songs: Wie Afeni Shakur im April 1997 gegen Death Row und Suge Knight vor Gericht zog.
16.04.1997
Harvard lädt zur Konferenz über die Rap-Morde
Fünf Wochen nach Biggies Tod lädt Harvard zur Konferenz: Rapper und Wissenschaftler diskutieren über Rap, Gewalt und die Verantwortung nach zwei Morden.
21.04.1997
Afeni Shakur verklagt Death Row auf 17 Millionen Dollar
100 Millionen Dollar Umsatz, kaum eine Million für Tupac: Afeni Shakurs 17-Millionen-Klage gegen Death Row und der Streit um 152 unveröffentlichte Songs.
23.04.1997
Polizisten könnten den Mord an Biggie gesehen haben
Als Biggie erschossen wurde, fuhr ein Polizist als Bodyguard direkt hinter ihm. Bei den Ermittlern meldete sich danach keiner der Beamten.
24.04.1997
Tupac und Biggie auf einer Anti-Gewalt-Single
Zwei ermordete Rivalen auf einem Track gegen Waffengewalt: Wie Trapps Single „Stop the Gunfight“ im April 1997 in die R&B-Charts einstieg.
27.04.1997
Wandbild in Georgia: Tupac und Biggie für den Frieden
Im April 1997 verewigen Künstler in Georgia die toten Rivalen Tupac und Biggie auf einer Backsteinwand. Ihre Botschaft: „Increase the Peace“.
09.05.1997
Keine Spuren, viel Skepsis: Fans glauben, Tupac lebt
Acht Monate nach den Schüssen hat die Polizei in Las Vegas keine Spur, und 80 Prozent der TV-Hinweise behaupten, Tupac lebe noch.
15.05.1997
C. DeLores Tucker attackiert Time Warner wegen Lil' Kim
Mai 1997 im Apollo Theater: Rap-Gegnerin C. DeLores Tucker zitiert vor den Time-Warner-Aktionären Lil' Kim, und greift Konzernchef Gerald Levin an.
20.05.1997
Tupac als Gast auf dem Bone-Thugs-Doppelalbum
Mai 1997: Bone Thugs-N-Harmony kündigen ihr Doppelalbum an, mit Tupac auf „Thug Luv“. Für MTV neuer Stoff für die These, Tupac lebe noch.
30.05.1997
Quincy Jones plant einen Film über Tupac
Mai 1997: Kidada Jones’ Vater Quincy verhandelt mit Afeni Shakur über ein Tupac-Biopic. Gedreht wurde es nie, erst 2017 folgte „All Eyez on Me“.
07.06.1997
Kein Staatsgeld für Gangsta-Rap
Ein Vorstoß im texanischen Haushalt von 1997 zielte direkt auf Tupac und Snoop Dogg: Öffentliche Fonds sollten nicht in gewaltverherrlichende Musik investieren.
16.07.1997
Überfall im Haus des inhaftierten Suge Knight
Juli 1997: Während Suge Knight in Haft sitzt, wird seine Freundin in Woodland Hills mit vorgehaltener Waffe überfallen. Die Beute: rund 50.000 Dollar.
01.08.1997
Rap-Gegnerin C. DeLores Tucker verklagt Tupacs Nachlass
Zehn Millionen Dollar für ein ruiniertes Sexleben: Wie Rap-Kritikerin C. DeLores Tucker 1997 Tupacs Nachlass verklagte und vor Gericht scheiterte.
05.08.1997
Ein Vibe-Buch zum ersten Todestag
Fotos, Essays und das Rikers-Interview: Wie das Magazin Vibe ein Jahr nach Tupacs Tod seine Geschichte in einem Gedenkband bündelte.
06.08.1997
Tupacs Vater Billy Garland sagt vor Gericht aus
Ein signiertes Foto als Beweis, 18 Jahre Abwesenheit als Vorwurf: Im August 1997 stritten Billy Garland und Afeni Shakur vor Gericht um Tupacs Nachlass.
26.08.1997
Beast Video kündigt inoffizielle Tupac-Doku an
Im August 1997 kündigt Beast Video eine nicht autorisierte Tupac-Doku an. Es war nur ein Vorgeschmack auf einen Markt, der nach seinem Tod rasant wuchs.
1997-09
Ein Jahr ohne Tupac (Teil 2): Klagen, Ermittlungen, Biggie
Klagen ums Erbe, Informanten in Compton und der Schatten von Biggies Tod: Wie MTV im September 1997 das erste Jahr ohne Tupac bilanzierte.
1997-09
MTV-Rückblick: Ein Jahr ohne Tupac (Teil 1)
Ein Jahr nach Tupacs Tod zieht MTV mit Treach Bilanz: Gerüchte um ein vorgetäuschtes Ende, der Absturz von Death Row und der Kampf ums Erbe.
01.09.1997
Häftling Harry-O: „Ich habe Death Row mitgegründet“
1,5 Millionen Dollar aus der Zelle: 1997 behauptet Häftling Harry-O, er habe Death Row mitgegründet, mit späten Folgen für Tupacs Nachlass.
02.09.1997
Tupacs Erbe vor Gericht: Ein Jahr voller Klagen
150.000 Dollar auf dem Konto, aber Klagen über Millionen: Ein Jahr nach Tupacs Tod stritten Label, Vater und Kläger um den Nachlass.
04.09.1997
Cathy Scotts Buch über den Tupac-Mord erscheint
September 1997: Polizeireporterin Cathy Scott veröffentlicht ihr Buch über den Mord an Tupac. Der Ermittlungsleiter in Las Vegas will es nicht einmal lesen.
06.09.1997
Ein Jahr nach Tupacs Tod: Stillstand
Keine Tatwaffe, kein Verdächtiger, Stillstand: Im September 1997 bilanziert Cathy Scott ein Jahr Mordermittlungen, Erbstreitigkeiten und Suge Knights Haft.
08.09.1997
Hauptfach Tupac: Seine Gedichte werden Studienstoff
Chaucer, Shakespeare, und Tupac Shakur: Wie die UC Berkeley 1997 seine Gedichte in den Hörsaal holte, während MTV noch skeptisch fragte.
08.09.1997
Tupac im Hörsaal: Kurs an der UC Berkeley
September 1997: Über 100 Studierende drängen in einen Kurs über Tupacs Gedichte an der UC Berkeley. Ein Student nennt ihn den Bob Dylan seiner Zeit.
09.09.1997
Verleger verteidigt das Autopsiefoto von Tupac
Ein Autopsiefoto in Cathy Scotts Buch empört 1997 die Gerichtsmedizin. Der Verleger verteidigt den Druck: Das Bild soll die Gerüchte beenden.
10.09.1997
Orlando Anderson verklagt Tupacs Nachlass und Suge Knight
Für die Ermittler der Mörder, vor Gericht das Opfer: Wie Orlando Anderson ein Jahr nach den Schüssen Tupacs Nachlass und Suge Knight verklagte.
16.09.1997
Afeni Shakur verklagt Orlando Anderson
September 1997: Aus Frust über die Polizei in Las Vegas verklagt Afeni Shakur Orlando Anderson wegen widerrechtlicher Tötung.
16.09.1997
Orlando Anderson: „Tupac war mein Held“
Von Afeni Shakur als Schütze verklagt, nennt er Tupac seinen Helden: Wie Orlando Anderson im September 1997 erstmals öffentlich sein Schweigen brach.
17.09.1997
Ein Jahr danach: Tupacs Erbe in Musik, Film und Netz
September 1997: Labels und Studios streiten um Tupacs Nachlass. Was aus den Plänen wurde, und warum MTVs historische Korrektur selbst danebenlag.
26.09.1997
Tupac über seine Ziele als Schauspieler
September 1997: Ein Promo-Interview vom August 1996, wenige Wochen vor Las Vegas, zeigt Tupac als Schauspieler mit großem Selbstbewusstsein und großen Plänen.
26.09.1997
Tupacs letzter Film „Gang Related“
Tupac stehe „in der Vergangenheitsform“, verkaufe aber weiter: Wie MTV 1997 seinen letzten Film „Gang Related“ und ein spätes Interview ankündigte.
1997-10
Grateful-Dead-Drummer Mickey Hart vertont Tupacs letzten Film
Für den Soundtrack zu „Gang Related“ lieferte Mickey Hart von den Grateful Dead wuchtige Rhythmen, und nannte Tupac einen „Propheten“.
24.10.1997
Autopsiefoto: Polizei stellt Ermittlungen ohne Ergebnis ein
24.10.1997: Wer gab das Autopsiefoto von Tupac weiter? Die Polizei in Las Vegas befragte neun Mitarbeiter und stellte die Untersuchung ohne Ergebnis ein.
28.10.1997
Ein Doppelalbum aus dem Nachlass
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 1997 kündigt Jive „R U Still Down?“ für Afeni Shakurs Label Amaru an, doch MTV meldet die falsche Herkunft der Songs.
29.10.1997
Neues Video zum Doppelalbum „R U Still Down?“
Nicht Death Row, sondern Interscope: MTV korrigiert sich beim Doppelalbum „R U Still Down?“ und kündigt ein Video von Lionel C. Martin an.
31.10.1997
Tupac wieder im Radio: „I Wonder If Heaven Got a Ghetto“
Herbst 1997: Kurt Loder kündigt bei MTV eine neue Single an, „I Wonder If Heaven Got a Ghetto“ ist der Vorbote des Doppelalbums „R U Still Down?“.
14.11.1997
Puff Daddy ehrt Tupac auf Tour, und meidet Los Angeles
November 1997: Puff Daddy lässt die Hallen Tupacs „Hail Mary“ singen, doch die Stadt, in der Biggie starb, fehlt auf dem Tourplan.
25.11.1997
„R U Still Down?“ erscheint
25. November 1997: „R U Still Down?“ erscheint, mit Archivaufnahmen, einem Himmelsbus voller Toter und einer trauernden Mutter im Magazin „People“.
28.11.1997
Musik für zehn Jahre: Afeni Shakur über „R U Still Down?“
Im November 1997 erschien Tupacs posthumes Doppelalbum „R U Still Down?“. Seine Mutter Afeni versprach unveröffentlichte Musik für zehn Jahre.
1997-12
„Armor All“: Schusssichere Mode nach Tupac und Biggie
Kevlar im Nerzmantel: Wie die Morde an Tupac und Biggie Ende 1997 maßgeschneiderte Schutzkleidung zum Hip-Hop-Trend machten.
10.12.1997
Billy Garland geht beim Nachlass leer aus
820 Dollar und eine Kinokarte: Ein Gericht in Los Angeles spricht Tupacs leiblichem Vater William Garland im Dezember 1997 jeden Anteil am Nachlass ab.
1998
Sierra Leone: Regierung macht Tupac für Rebellengewalt mitverantwortlich
Rebellen der RUF im Tupac-Shirt überfallen ein Dorf: Wie Sierra Leones Regierung Ende der 1990er Tupac für die Gewalt verantwortlich machte.
11.11.1998
„A Soldier Misunderstood“: Ein Fan-Essay gegen das Medienbild
Zwei Jahre nach Tupacs Tod hielt Brian Castillo dagegen: Tupac war kein Gangster, sondern ein Soldat. Ein Fan-Essay von 1998 und wie viel Wahrheit darin steckt.
01.09.2000
FBI prüfte Erpressung von Rappern durch JDL-Umfeld
Zweieinhalb Jahre prüfte das FBI, ob Personen aus dem JDL-Umfeld Tupac und Eazy-E erpressten: Wie The Smoking Gun die Akten über Todesdrohungen enthüllte.