23 Einträge
Tupacs Freunde
Mentoren, Produzenten, Labelkollegen und Weggefährten: die Menschen, die Tupacs Musik und Leben geprägt haben, von Marin City bis Death Row.
Tupac hatte viele Freunde und fast ebenso viele Brüche. Wer ihm nahestand, erlebte einen großzügigen, witzigen, rastlosen Menschen, und einen, der Loyalität absolut verstand. Diese Seiten erzählen von den Menschen, die seine Musik und sein Leben geprägt haben, jeweils mit Blick auf das, was sie mit Tupac verband: gemeinsame Songs, Filme, Konflikte. Frauen, mit denen Tupac eine Beziehung hatte oder die ihm privat nahestanden, stehen in einer eigenen Rubrik.
Die Anfänge in der Bay Area
- Leila Steinberg, seine erste Managerin und Mentorin, Leiterin der Schreibwerkstatt, aus der viele seiner Gedichte stammen.
- Shock G, der Kopf von Digital Underground, der Tupac 1990 auf die Bühne holte und I Get Around produzierte.
- E-40, Rapper aus Vallejo; gemeinsame Songs 1995 und 1996.
New York und die frühen Jahre
- Stretch, engster Freund in New York, Mitgründer von Thug Life, nach dem Überfall von 1994 entfremdet.
- Treach, Naughty by Nature; Freundschaft seit Juice.
- Big Syke, Thug Life von Anfang an, später „Mussolini“ bei den Outlawz.
Death Row 1995/96
- Suge Knight, Labelchef, Geldgeber, Fahrer in der Nacht des 7. September 1996.
- Snoop Dogg, Partner auf 2 of Amerikaz Most Wanted.
- Nate Dogg, die Stimme von How Long Will They Mourn Me? und All About U.
- Daz Dillinger und Kurupt, Tha Dogg Pound, Beats und Strophen für All Eyez on Me.
- Johnny J, der Produzent, mit dem Tupac über hundert Songs aufnahm.
- Warren G, Produzent von How Long Will They Mourn Me?, nie bei Death Row unter Vertrag.
Kollegen und Wegbegleiter
- Ice Cube und Ice-T, Mitstreiter auf Last Wordz (1993).
- Coolio, im Temptations-Video 1995.
- Method Man, einer der wenigen New Yorker auf All Eyez on Me.
- Bone Thugs-n-Harmony, Thug Luv (1997).
- Scarface, Smile, einer von Tupacs letzten Songs.
- Mike Tyson, der Boxer, dessen Kampf Tupac am 7. September 1996 besuchte.
- John Singleton, Regisseur von Poetic Justice.
Eine Liste der Songs, auf denen Tupac bei anderen Künstlern zu Gast war, steht unter Gastauftritte und Features. Die Gruppen, in denen er selbst Mitglied war, sind unter Crew beschrieben, die Konflikte unter Fehden.
Weitere Namen
Zu den Freunden zählen auch Leila Steinberg, Stretch, Big Syke, Johnny J, E-40 und Scarface, alle mit belegter, enger Verbindung zu Tupac. Dr. Dre steht wegen des Bruchs von 1996 unter Fehden; Yaki Kadafi und Hussein Fatal werden bei den Outlawz ausführlich vorgestellt.
1968
Big Syke
Gründer von Thug Life, „Mussolini“ bei den Outlawz und Stimme auf „All Eyez on Me“: Big Syke war einer von Tupacs verlässlichsten Weggefährten.
1993
Bone Thugs-n-Harmony
Die Gruppe aus Cleveland nahm 1996 mit Tupac „Thug Luv“ auf, einer der letzten Features, die er zu Lebzeiten einspielte.
1963
Coolio
Der „Gangsta's Paradise“-Rapper spielte 1995 im Video zu Tupacs „Temptations“ mit, das ohne Tupac gedreht werden musste.
1973
Daz Dillinger
Death-Row-Produzent und Dogg-Pound-Rapper: Daz baute 1996 mehrere Beats für „All Eyez on Me“ und sah die Zeit später sehr kritisch.
1967
E-40
Der Rapper aus Vallejo kannte Tupac aus der Bay Area: 1995 entstand „Dusted 'n' Disgusted“, 1996 „Ain't Hard 2 Find“ auf „All Eyez on Me“.
2003
Eminem und Tupac: Loyal to the Game, Killshot und ein Brief an Afeni
Sie begegneten sich nie: Wie Eminem ein posthumes Tupac-Album produzierte, an Afeni Shakur schrieb und mit einer „Killshot“-Zeile für Wirbel sorgte.
1991
Gastauftritte und Features
Tupacs Gastauftritte auf Songs anderer Künstler, von „Same Song“ 1991 bis zu posthumen Features, mit Jahr, Partnern und Album.
1969
Ice Cube
Der frühere N.W.A-Rapper rappte 1993 mit Tupac und Ice-T auf „Last Wordz“ und lehnte die Rolle ab, die Tupac in „Poetic Justice“ bekam.
1958
Ice-T
Gangsta-Rap-Pionier, Mitstreiter auf „Last Wordz“ und Tupacs Duettpartner bei einer legendär albernen TV-Nummer im Mai 1996.
1968
John Singleton
Der Regisseur von „Boyz n the Hood“ gab Tupac 1993 die Hauptrolle in „Poetic Justice“ und wollte Jahrzehnte später dessen Leben verfilmen.
1969
Johnny J
Über hundert gemeinsame Songs, Hits im Akkord: Wie Johnny J den Sound von „All Eyez on Me“ baute und zu Tupacs wichtigstem Produzenten wurde.
1972
Kurupt
Die eine Hälfte von Tha Dogg Pound war 1996 Tupacs Labelkollege bei Death Row, mit gemeinsamen Songs und mindestens einem heftigen Streit.
1961
Leila Steinberg
Tupacs erste Managerin und Mentorin: Wie Leila Steinberg 1989 das Talent des 17-Jährigen erkannte und seine Karriere planvoll anschob.
1971
Method Man
Mitten im Ost-West-Streit rappte der Wu-Tang-Star 1996 auf „Got My Mind Made Up“, einem der wenigen Ostküsten-Gäste auf „All Eyez on Me“.
1966
Mike Tyson
Tupac bewunderte den Schwergewichtsboxer. Am 7. September 1996 saß er bei Tysons Kampf gegen Bruce Seldon am Ring, Stunden vor den tödlichen Schüssen.
1969
Nate Dogg
Die Stimme der G-Funk-Hooks sang auf „How Long Will They Mourn Me?“, „All About U“ und „Skandalouz“, drei Klassikern aus Tupacs Katalog.
1970
Scarface
Im August 1996 nahmen Tupac und der Rapper Scarface „Smile“ auf. Das nachdenkliche Stück wurde einer von Tupacs letzten Songs und Scarfaces größter Hit.
1963
Shock G
Der Kopf von Digital Underground holte Tupac 1990 auf die Bühne, gab ihm den ersten Vers auf Platte und produzierte später „I Get Around“.
1971
Snoop Dogg
Der eine frisch aus der Haft, der andere frisch freigesprochen: Wie Snoop Dogg und Tupac 1996 zu „2 of Amerikaz Most Wanted“ wurden.
1968
Stretch
Vom besten Freund zum Verräter in Tupacs Augen: Die Geschichte von Randy „Stretch“ Walker und einer tödlichen Nacht, die sich fast auf die Minute wiederholte.
1965
Suge Knight
Er holte Tupac 1995 gegen Kaution aus der Haft und saß in Las Vegas am Steuer. Seit 2018 verbüßt der Death-Row-Chef 28 Jahre wegen Totschlags.
1970
Treach
Der Naughty-by-Nature-Rapper lernte Tupac am Set von „Juice“ kennen und widmete ihm 1999 „Mourn You Til I Join You“.
1970
Warren G
Dr. Dres Stiefbruder produzierte 1994 „How Long Will They Mourn Me?“ und landete mit „Regulate“ auf dem Soundtrack zu Tupacs Film „Above the Rim“.