Register19 Alben
Alben chronologisch
19 Alben: 6 zu Lebzeiten, 13 posthum. Dazu 43 Singles und 8 Soundtracks.
1991 bis 1996 · zu Lebzeiten
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19912Pacalypse NowTupacs Debüt von 1991: Straßenrap aus Oakland über Polizeigewalt und Armut, so direkt, dass Vizepräsident Dan Quayle die Veröffentlichung verurteilte. -
1993Strictly 4 My N.I.G.G.A.Z.Zwischen Wut und Mitgefühl: Wie Tupac 1993 mit seinem zweiten Album vom Skandal-Rapper zum Hitlieferanten wurde und seine ersten Top-20-Erfolge feierte. -
1994Thug Life: Volume 1Zwischen Gerichtssaal und Zensur: Wie Tupacs Gruppe Thug Life 1994 ihr einziges Album aufnahm, und Interscope das Werk entschärfte. -
1995Me Against the WorldVeröffentlicht, während Tupac im Gefängnis saß, und trotzdem Platz 1 in den USA: sein persönlichstes Album (1995), mit „Dear Mama“ im Zentrum. -
1996All Eyez on Me27 Songs in zwei Monaten nach der Haft: Tupacs Death-Row-Debüt von 1996, Diamant in den USA und seit 2026 in der Grammy Hall of Fame. -
1996The Don Killuminati: The 7 Day TheoryTupac am Kreuz: das Makaveli-Album, im August 1996 in wenigen Tagen aufgenommen und acht Wochen nach seinem Tod erschienen. Düster, wütend, mit „Hail Mary“.
1997 bis heute · posthum
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1997R U Still Down? (Remember Me)Das erste Album aus dem Nachlass: Aufnahmen von 1992 bis 1994, herausgegeben von Mutter Afeni auf Amaru, inklusive des Hits „Do for Love“. -
1998Greatest HitsVier Labels, 21 Hits und vier unveröffentlichte Songs: Die Doppel-CD von 1998 machte „Changes“ zum Welthit und holte in den USA Diamant. -
1999Still I RiseDas einzige offizielle Album von 2Pac mit den Outlawz (1999): Death-Row-Bänder aus dem Todesjahr, neu arrangiert, inklusive „Baby Don’t Cry“. -
2000The Rose That Grew from ConcreteTupacs Gedichte als Spoken-Word-Album: Weggefährten, Dichter und Musiker vertonen seine frühen Verse. Tupac selbst ist darauf kaum zu hören. -
2001Until the End of Time29 unveröffentlichte Death-Row-Aufnahmen stürmen 2001 auf Platz 1, und entfachen den Streit darüber, wie viel Nachproduktion Tupacs Nachlass verträgt. -
2002Better DayzZwei CDs, zwei Welten: Wie „Better Dayz“ 2002 Straßenhärte und Nachdenklichkeit trennte, mit „Thugz Mansion“ und Gästen von Nas bis Anthony Hamilton. -
2003Nu-Mixx KlazzicsZehn Klassiker im Sound der 2000er: Wie Death Row 2003 ohne Tupacs Nachlass ein Remixalbum auflegte, von Kritikern verrissen, in den Charts erfolgreich. -
20042Pac LiveDas erste offizielle Livealbum (2004): Rohe Clubmitschnitte aus der Ära von „All Eyez on Me“historisch wertvoll, klanglich ein Flickenteppich. -
2004Loyal to the GameFrühe Aufnahmen im Sound von 2004: Wie Eminems Album „Loyal to the Game“ die Fans spaltete, Platz 1 eroberte und mit Elton John zum Welthit wurde. -
2005The Rose, Vol. 2Weniger Lesung, mehr Hip-Hop: Wie Talib Kweli, Ludacris und Shock G 2005 aus Tupacs Gedichten ein reguläres Rap-Album machten. - ♪ 2006Pac's LifeAlte Death-Row-Strophen im Sound von 2006: Zum zehnten Todestag schloss Pac's Life mit Gästen von T.I. bis Ashanti die Reihe der posthumen Studioalben ab.
- ♪ 2007Best of 2Pac (Part 1: Thug / Part 2: Life)Zwei CDs teilten Tupacs Werk 2007 in Härte und Tiefe, inklusive der unveröffentlichten Titel „Resist the Temptation“ und „Dopefiend’s Diner“.
- ♪ 2007Nu-Mixx Klazzics Vol. 2 (Evolution: Duets & Remixes)Alte Strophen, neue Beats und Gäste, die Tupac nie traf: Wie Death Row 2007 mitten in der Insolvenz ein Remix-Album voller Kunst-Duette montierte.
Singles 43
1991 Single
Brenda's Got a Baby
Von der Schwangerschaft bis zum Tod: Wie eine Zeitungsmeldung 1991 zu Tupacs erstem großen Erzähllied wurde, mit einem Video der Hughes Brothers.
1991 Single
If My Homie Calls
Treue statt Prahlerei: Die dritte Single aus „2Pacalypse Now“ (1992), Doppel-A-Seite mit „Brenda’s Got a Baby“ und Platz 3 der Rap-Charts.
1991 Single
Trapped
Tupacs Solodebüt von 1991: Ein Song über Polizeigewalt, mit Shock G im Refrain und einem Video hinter Gittern, das wenig später in Oakland Realität wurde.
1993 Single
Holler If Ya Hear Me
Tupacs Antwort auf Dan Quayle: Wie „Holler If Ya Hear Me“ 1993 zur Hymne des Widerstands und 2014 zum Broadway-Musical wurde.
1993 Single
I Get Around
Lässiger Partysound statt Politik: Mit Shock G und Money-B kletterte Tupac 1993 auf Platz 11 der Billboard Hot 100-2021 gab es dafür Platin.
1993 Single
Keep Ya Head Up
Trost für junge Mütter, Abrechnung mit abwesenden Vätern: Wie Tupac 1993 mit „Keep Ya Head Up“ seinen Ruf als nachdenklicher Rapper begründete.
1994 Single
Cradle to the Grave
Erst B-Seite, dann Single kurz vor den Schüssen in New York: Wie Thug Life im November 1994 mit „Cradle to the Grave“ ein Leben ohne Ausweg zeichneten.
1994 Single
Papa'z Song
Tupac und sein Stiefbruder Mopreme über das Aufwachsen ohne Vater: Die vierte Single aus „Strictly 4 My N.I.G.G.A.Z.“ zwischen Sehnsucht und Abrechnung.
1994 Single
Pour Out a Little Liquor
Ein Schluck Alkohol für verstorbene Freunde: Wie Thug Life und Johnny „J“ 1994 mit „Pour Out a Little Liquor“ ihre erste Single vorlegten.
1994 Single
Regulate (Warren G & Nate Dogg)
Warren G und Nate Dogg lieferten 1994 den Welthit, auf der Maxi-Single versteckten sich zwei rare Tupac-Klassiker: „Pain“ und „Loyal to the Game“.
1995 Single
California Love
Frisch aus der Haft, Dr. Dre an den Reglern und Roger Troutman an der Talkbox: Wie „California Love“ im Dezember 1995 zum größten Hit für Tupac wurde.
1995 Single
Dear Mama
Ein Sohn rappt über die Sucht seiner Mutter und dankt ihr trotzdem: Platz 9 der Hot 100, dreifach Platin, im National Recording Registry.
1995 Single
Dear Mama (4-Track-Single)
Vier Tracks, Moe-Z.-Remix und Thug Life: Die Maxi zu „Dear Mama“ erschien 1995 in Deutschland und kam 1999 europaweit bei Jive neu heraus.
1995 Single
Dear Mama (Remix)
Drei Club- und Radio-Mixe statt des Originals: Die deutsche Maxi-Single von 1995 schickte Tupacs „Dear Mama“ zusammen mit Thug Life auf die Tanzfläche.
1995 Single
Me Against the World
Der Titelsong des Albums von 1995 als europäische Single: mit Dramacydal, Gesang von Puff Johnson und drei Remixen von Soul Power.
1995 Single
Runnin'
Aufgenommen 1993 als Freunde, erschienen 1995 im Streit: Wie 2Pac und The Notorious B.I.G. für „Runnin'“ gemeinsam vor dem Mikrofon standen.
1995 Single
So Many Tears
Todesahnung, Verlust und ein Beat von Shock G: Als „So Many Tears“ im Juni 1995 als zweite Single erschien, saß Tupac im Gefängnis.
1995 Single
Temptations
Die dritte Single aus „Me Against the World“: Während Tupac im Gefängnis saß, machten Freunde wie Coolio und Ice-T sein Video zur Solidaritäts-Party.
1996 Single
How Do U Want It
Platz 1 der Billboard Hot 100 und Tupacs letzte Single zu Lebzeiten: „How Do U Want It“ mit K-Ci & JoJo, in Großbritannien mit der B-Seite „Hit ’Em Up“.
1996 Single
I Ain't Mad at Cha
Am Tag der Entlassung geschrieben, zwei Tage nach seinem Tod erschienen: Warum „I Ain't Mad at Cha“ und sein Video wie eine Vorahnung wirkten.
1996 Single
To Live & Die in L.A.
Geboren in New York, zu Hause in L.A.: Tupacs Liebeserklärung an seine Wahlheimat mit Val Young und QDIII, die zweite Single aus dem Makaveli-Album.
1996 Single
Toss It Up
Ärger mit Teddy Riley, Spitzen gegen Dr. Dre: Wie die Makaveli-Single „Toss It Up“ entstand, und ihr Clip zu Tupacs letztem Musikvideo wurde.
1997 Single
Do for Love
Selbstironie über einem Soul-Sample: Wie „Do for Love“ mit Eric Williams zum erfolgreichsten Hit aus „R U Still Down?“ wurde.
1997 Single
Hail Mary
Glockenschläge, Gebet und Abrechnung: Wie „Hail Mary“ fünf Monate nach Tupacs Tod erschien und 2012 als Hologramm auf die Coachella-Bühne zurückkehrte.
1997 Single
I Wonder If Heaven Got a Ghetto
Die erste Single aus dem Nachlass (1997): Ein Song von 1992, neu produziert von Soulshock & Karlin, mit einem Video voller Chiffren auf Tupacs Tod.
1997 Single
Runnin' (CD-Maxi 1997)
Das Duett von 2Pac und Biggie plus vier Stücke fremder Künstler: Wie Mergela Records die US-CD-Maxi von „Runnin’“ 1997 als Sammlerstück vermarktete.
1997 Single
Static
Eine Aufnahme von 1992, die 1997 in Australien auftauchte: Wie die Single „Static“ abseits des offiziellen Nachlasses auf CD erschien.
1997 Single
Wanted Dead or Alive
Vier Monate nach Tupacs Tod eröffneten 2Pac und Snoop Doggy Dogg den Soundtrack zu „Gridlock’d“: G-Funk von Daz Dillinger über das Leben als Gejagte.
1998 Single
Changes
Zwei Jahre nach seinem Tod, sechs Jahre nach der Aufnahme: Wie Tupacs Lied über Rassismus und Armut 1998 zu seinem größten Hit in Europa wurde.
1998 Single
Happy Home
Ohne Segen des Nachlasses und mit unklaren Rechten: Wie 1998 die europäische Single „Happy Home“ aus dem Umfeld des Labels Deff Trapp erschien.
1998 Single
Runnin' ('98 Remixes)
Ein tanzbarer Beat für Europas Clubs: Wie der schwedische DJ StoneBridge 1998 das Duett von 2Pac und The Notorious B.I.G. neu abmischte.
1999 Single
Baby Don't Cry (Keep Ya Head Up II)
Fortsetzung eines Klassikers: Wie die Outlawz mit „Baby Don't Cry“ Tupacs Botschaft aufgriffen, einzige Single aus „Still I Rise“Platz 25 in Deutschland.
1999 Single
Dear Mama (2-Track-Single 1999)
Vier Labels auf einer Hülle: Wie „Dear Mama“ 1999 als schlichte europäische 2-Track-CD im Windschatten der „Greatest Hits“ neu aufgelegt wurde.
1999 Single
Dear Mama (CD 1, 1999)
Zwei CDs für die Charts: Wie die britische Neuauflage von 1999 den Klassiker „Dear Mama“ mit dem posthumen Hit „Do for Love“ bündelte.
1999 Single
Dear Mama (CD 2, 1999)
Klassiker vorn, Remix hinten und dazwischen das Archiv: CD 2 von 1999 koppelt „Dear Mama“ mit dem Soulpower-Mix von „I Wonder If Heaven Got a Ghetto“.
2000 Single
They're Tryin' to Kill Me
Unklare Bänder, australisches Kleinlabel: Wie „They're Tryin' to Kill Me“ im Jahr 2000 als inoffizielle Maxi-Single von AIM Records erschien.
2001 Single
Letter 2 My Unborn
Ein Brief an ein Kind, das er nie hatte: Wie Tupacs Beichte 1995 auf einem Michael-Jackson-Sample entstand und 2001 zum europäischen Charthit wurde.
2001 Single
Letter 2 My Unborn (UK)
Gleiche Tracks, eigenes Cover: Die britische CD-Single zu „Letter 2 My Unborn“ aus dem November 2001 und ihr Weg auf Platz 21 der UK-Charts.
2001 Single
Until the End of Time
1996 aufgenommen, 2001 um Mr. Misters „Broken Wings“ gebaut: Wie die Titelsingle mit R.L. von Next zum europaweiten Charthit wurde.
2001 Single
Until the End of Time (UK)
Tupacs beste UK-Platzierung seit „Changes“: Wie die britische CD-Single von „Until the End of Time“ 2001 mit eigenem Cover und Bonus-Track erschien.
2002 Single
Thugz Mansion
Ein Himmel für Gestrandete ohne Polizei, Hunger und Feindschaft: Wie Tupacs Vision 2002 zum posthumen Hit mit Nas und Anthony Hamilton wurde.
2003 Single
Runnin' (Dying to Live)
Eminem brachte Tupac und Biggie 2003 noch einmal zusammen: mit Edgar Winters Ballade auf Platz 19 in den USA und Platz 12 in Deutschland.
2005 Single
Ghetto Gospel
Tupacs einzige Nummer eins in Großbritannien: Wie Eminem 2005 eine Aufnahme von 1992 mit Elton Johns „Indian Sunset“ zum Hit machte.
Soundtracks 8
1991 Soundtrack
Juice (Original Motion Picture Soundtrack)
Kinodebüt als Bishop, aber kein Ton auf der Platte: Wie der Soundtrack zu „Juice“ 1992 ohne einen einzigen Song von Tupac Shakur zu Gold wurde.
1993 Soundtrack
Poetic Justice (Music from the Motion Picture)
Hip-Hop trifft R&B in John Singletons Kinofilm von 1993. Neben Tupacs „Definition of a Thug Nigga“ enthält das Album auch Ushers allerersten Song.
1994 Soundtrack
Above the Rim (Soundtrack)
1994 spielte Tupac im Film „Above the Rim“. Der Death-Row-Soundtrack holte Doppel-Platin und lieferte den Thug-Life-Hit „Pour Out a Little Liquor“.
1997 Soundtrack
Gang Related, The Soundtrack
Vier unveröffentlichte Songs aus dem Death-Row-Tresor: Der Soundtrack zu Tupacs letztem Film holte 1997 Doppel-Platin in den USA.
1997 Soundtrack
Gridlock'd, The Soundtrack
Vier Monate nach Tupacs Tod stieg der Soundtrack zu „Gridlock'd“ auf Platz 1 ein, angeführt vom Duett „Wanted Dead or Alive“ mit Snoop Doggy Dogg.
2002 Soundtrack
Thug Angel: The Life of an Outlaw (Soundtrack)
Tribute-Songs der Outlawz, Stimmen aus der Zelle und alte Weggefährten: Der Soundtrack zur Doku „Thug Angel“ (2002), ganz ohne eigene Tupac-Strophen.
2003 Soundtrack
Tupac: Resurrection (Music from and Inspired by the Motion Picture)
Eminem an den Reglern, Biggie als Duettpartner: Der Soundtrack zur Oscar-nominierten Doku von 2003 zeichnet Tupacs Weg nach, und holte Platin in den USA.
2005 Soundtrack
Live at the House of Blues
Der 4. Juli 1996 im House of Blues: Death Row feiert am Sunset Strip, und Tupac steht zum letzten Mal für ein großes Konzert auf der Bühne.