GedichtTeil „Nothing Can Come Between Us“
In the Midst of Passion
Zwei Körper, keine Worte, pure Ekstase: In „In the Midst of Passion“ verbindet Tupac körperliche Hingabe mit Dankbarkeit für einen bestimmten Menschen.
- Buch
- The Rose That Grew from Concrete (1999)
- Teil
- Nothing Can Come Between Us
- Originaltext
- nicht abgedruckt (Urheberrecht); nachzulesen im Buch
Zwei Gestalten, Hand in Hand, versunken in Ekstase: In the Midst of Passion ist das körperlichste Gedicht in The Rose That Grew from Concrete. Es steht im zweiten Teil des Buchs, „Nothing Can Come Between Us“, und trägt keine Widmung.
Der Körper übernimmt, das Ich erinnert sich
Das Gedicht beginnt ohne Umwege: Worte sind unnötig, Gefühle werden gehört, der Körper übernimmt die Führung. Doch dann schiebt sich das Ich dazwischen. Gerade in diesem Moment denkt er an die eine Person, aus Dankbarkeit für die Freude, die sie ihm gezeigt hat.
Im Mittelteil wird aus der Szene eine Erinnerung: der Kuss, die Berührung, der Duft, den sie trägt, der Klang ihrer Stimme. Mit jeder Nacht, die zu Ende geht, entsteht ein festes Band. Der Refrain „In the midst of passion“ kehrt dreimal wieder und führt am Ende zu einem Bild von zwei Menschen, die dauerhaft in Ekstase verloren sind.
Hier fallen Nähe und Sex zusammen
Der Kontrast innerhalb des Buchs ist deutlich: In Jada trennt Tupac Nähe bewusst von Sex; hier fallen beide zusammen. Beide Gedichte zusammen zeigen, wie breit das Spektrum ist, in dem der junge Autor über Liebe nachdachte, von Verehrung bis Begehren.
Entstanden zwischen 1989 und 1991
Ein Datum ist nicht belegt; laut Vorwort von Afeni Shakur entstanden die Gedichte zwischen 1989 und 1991. Die Wendung „in the midst of passion“ nutzt Tupac auch in Love Within a Storm, dort allerdings verbunden mit Chaos und dem Verlust einer Freundschaft. Thematisch verwandt ist Hours Pass By, das die Sehnsucht nach körperlicher Nähe als Zukunftsbild beschreibt.
Mehr zum Buch und alle Gedichte versammelt die Einführung.