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GedichtTeil „Nothing Can Come Between Us“

2 People with 1 Wish

Zwei Liebende beten um ihr Glück, ein Fremder wünscht ihren Tod: Tupacs Ballade über ein zerstörtes Paar und die Hoffnung auf ein Wiedersehen im Jenseits.

Buch
The Rose That Grew from Concrete (1999)
Teil
Nothing Can Come Between Us
Originaltext
nicht abgedruckt (Urheberrecht); nachzulesen im Buch

Zwei Menschen wünschen sich ein Leben voller Liebe und beten darum, zusammenzubleiben. Im selben Augenblick wünscht jemand anderes ihnen den Tod, und beide Wünsche gehen in Erfüllung. Das Gedicht 2 People with 1 Wish steht gegen Ende des zweiten Buchteils „Nothing Can Come Between Us“ von The Rose That Grew from Concrete, unmittelbar vor Hours Pass By. Anders als die meisten Liebesgedichte dieses Teils spricht der Sprecher hier nicht von sich selbst, sondern erzählt wie in einer Ballade die Geschichte eines fremden Paares.

Liebe und Gewalt wirken im selben Augenblick

Der Aufbau ist schlicht und wirkungsvoll. Wer der Gegenspieler ist und wie das Paar stirbt, lässt das Gedicht offen; es interessiert sich nur für den Gegensatz von Liebe und Gewalt, die gleichzeitig wirken.

In der letzten Strophe tritt der Sprecher selbst hervor. Er formuliert einen eigenen Wunsch, „besiegelt mit Tränen und Lachen“: dass die beiden im Jenseits wieder vereint sein mögen. Ob Tupac an ein konkretes Paar dachte, ist nicht belegt.

Die Hoffnung auf ein Wiedersehen zieht sich durch das Buch

Der Glaube an ein Wiedersehen nach dem Tod zieht sich durch mehrere Gedichte des Buchs. Carmencita of the Bronx! endet mit einem Gruß in den Himmel, Under the Skies Above spricht zu einem ungeborenen Kind. In Tupacs späteren Songs wird der Himmel zu einem festen Bild, etwa in Thugz Mansion, wo er sich einen Ort ausmalt, an dem die Toten Frieden finden. Diese Verbindung ist eine Deutung, kein belegter Bezug.

Zahlen statt Wörter halten die Zeilen im Rhythmus

Auffällig ist auch die Form: Schon im Titel setzt Tupac Zahlen statt Wörter ein. Diese Schreibweise ist typisch für ihn und hält die Zeilen kurz und rhythmisch. Das Gedicht entstand wie die übrigen laut Vorwort von Afeni Shakur zwischen 1989 und 1991; ein genaueres Datum ist nicht bekannt.

Einen Überblick über das ganze Buch und alle Gedichte gibt die Einführung.