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637 Wörter · 3 Min.

Glossar: Tupacs Sprache, Orte, Personen und Begriffe

Von THUG LIFE bis Makaveli, von Marin City bis Rikers Island: Die wichtigsten Begriffe rund um Tupac im Überblick, mit Verweisen auf die ausführlichen Seiten.

Tätowierte Akronyme auf der Haut, Studios am Times Square, Straßenslang und Codenamen: Tupacs Kosmos hat ein eigenes Vokabular geprägt. Dieses Glossar erklärt die zentralen Begriffe, Labels und Orte von A bis Z und verweist auf die ausführlichen Seiten des Archivs.

Amaru. Tupacs zweiter Vorname geht auf Túpac Amaru II. zurück, den 1781 hingerichteten peruanischen Anführer. Das Wort stammt aus dem Quechua. Auch die Firma seiner Mutter heißt Amaru (Namen und Aliase, Tupac Amaru, Amaru Entertainment).

Bad Boy. Das New Yorker Label von Sean „Puffy“ Combs mit The Notorious B.I.G. Der Streit zwischen Bad Boy und Death Row prägte die Jahre 1995 und 1996 (Bad Boy Records, Ost gegen West).

Beef. Slang für eine Fehde, oft zwischen Rappern. Tupacs bekanntester Konflikt war die Fehde gegen Bad Boy (Fehden).

Biter. Szenewort für jemanden, der den Stil eines anderen kopiert. Zu den Nachahmern bei Tupac siehe Faker und Soundalikes.

Black Panther Party. Die Bewegung, in der Tupacs Mutter, sein Stiefvater und seine Taufpaten aktiv waren. Afeni Shakur wurde 1971 im Prozess gegen die Panther 21 freigesprochen (Black Panther Party und Tupac).

Death Row Records. Das Label von Suge Knight in Los Angeles, bei dem Tupac ab Oktober 1995 unter Vertrag stand (Death Row Records, Suge Knight).

Death Row East. Der Plan einer Ostküsten-Filiale von Death Row, den Tupac im September 1996 bei MTV anpries. Das Vorhaben kam nie zustande (MTV Music Awards).

Digital Underground. Die Gruppe aus Oakland um Shock G, bei der Tupac 1990 als Roadie und Tänzer einstieg (Digital Underground).

Dis / Diss. Kurz für „disrespect“: ein Song, der jemanden angreift. Das berühmteste Beispiel ist Hit ‘Em Up (Hit ‘Em Up).

Hustle. Der Weg, mit Arbeit und Einfallsreichtum Geld zu verdienen. Bei Tupac war das zugleich Straßen- und Karrierebegriff: „I believe God blesses those that hustle“ (Zitate mit Quelle).

Killuminati. Der Titel von The Don Killuminati: The 7 Day Theory (1996), dem einzigen Album unter dem Namen Makaveli. Nach E.D.I. Mean von den Outlawz sollte das Werk ursprünglich Killuminati: The 7-Day Theory heißen (Makaveli und Machiavelli, Album).

Makaveli. Tupacs letzter Künstlername, gebildet nach Niccolò Machiavelli, dessen Werk Der Fürst er im Gefängnis las (Makaveli und Machiavelli).

Marin City. Arme Siedlung nördlich von San Francisco, in die die Familie 1988 zog. Hier begann Tupacs Karriere (Marin City).

MC New York. Tupacs erster Künstlername aus seiner Zeit in Baltimore (Namen und Aliase).

N.I.G.G.A.Z. Tupacs Akronym „Never Ignorant, Getting Goals Accomplished“. Es gab dem Album Strictly 4 My N.I.G.G.A.Z. (1993) den Titel (Namen und Aliase, Album).

OG. „Original Gangster“: ein älterer, respektierter Mann der Szene. Der „Code of THUG LIFE“ wurde laut der Familie mit solchen Männern entwickelt (THUG LIFE: Bedeutung und Code).

Outlawz. Die Gruppe, die Tupac bei Death Row um sich sammelte. Nach Fan-Überlieferung hat der Name mit dem „Outlaw“-Schriftzug auf seinem Arm zu tun (The Outlawz).

Quad Studio. Das Tonstudio am Times Square, in dem Tupac am 30. November 1994 überfallen und angeschossen wurde (Shooting 1994).

Rikers Island. Das New Yorker Gefängnis, in dem Tupac Ende 1994 und Anfang 1995 saß. Das Vibe-Gespräch „Ready to Live“ entstand dort (Ready to Live).

Shakur. Arabisch shakūr für „sehr dankbar“. Der Familienname kam über Lumumba Shakur zu ihm (Namen und Aliase).

THUG LIFE. Tupacs Lebensmotto und Akronym für „The Hate U Give Little Infants Fucks Everybody“, 1992 auf seinen Bauch tätowiert (THUG LIFE: Bedeutung und Code, Tattoos).

Westside. Die Westküste und der Kampfruf von Death Row; als Handzeichen formen die Finger ein „W“ (Westside-Handzeichen).

Weitere Begriffe aus Tupacs Umfeld werden in den jeweiligen Themenseiten vertieft; das Glossar wird fortlaufend ergänzt.