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25 Einträge

Filmografie: Tupac vor der Kamera und Filme über ihn

Vom Durchbruch in „Juice“ bis zur Serie „Dear Mama“: Sieben Spielfilme vor der Kamera und die wichtigsten Dokumentationen über Tupac im Überblick.

Tupac wollte Schauspieler werden, lange bevor er Rapper war. An der Baltimore School for the Arts stand er auf der Bühne, und in Interviews nannte er das Kino oft seine eigentliche Leidenschaft. Zwischen 1990 und 1996 stand er für sieben Filme vor der Kamera, einmal nur für einen Kurzauftritt; drei davon kamen erst nach seinem Tod heraus. Seit 1997 sind zahlreiche Dokumentationen über ihn entstanden, manche sorgfältig, manche vor allem schnell.

Sieben Filme vor der Kamera: Der Durchbruch kam mit „Juice“

JahrFilmRolleRegie
1991Nothing but TroubleKurzauftritt mit Digital UndergroundDan Aykroyd
1992JuiceRoland BishopErnest R. Dickerson
1993Poetic JusticeLuckyJohn Singleton
1994Above the RimBirdieJeff Pollack
1996BulletTankJulien Temple
1997Gridlock’dSpoonVondie Curtis-Hall
1997Gang RelatedJake RodriguezJim Kouf

Der Durchbruch kam 1992 mit Juice: Als Bishop, der Freund, der zum Mörder wird, fiel Tupac der Kritik auf. Die Rolle prägte zugleich das Bild, das viele später von ihm hatten. In Poetic Justice zeigte er die sanfte Seite, in Above the Rim wieder den Gangster.

Bullet, Gridlock’d und Gang Related liefen erst nach dem 13. September 1996 an. Roger Ebert hielt Gridlock’d für seine beste schauspielerische Leistung.

Dokumentationen: Vom schnellen Video bis zur Oscar-Nominierung

JahrTitelRegie / HerkunftEinordnung
1997Thug ImmortalGeorge TanVideodoku, eine der ersten nach seinem Tod
1997Words Never DieTV-Doku, moderiert von den Baka Boyzkurz, dünn belegt
2001Before I Wake…mit Frank AlexanderSicht des Leibwächters
2002Thug AngelPeter Spirersorgfältig, viele Weggefährten
2002Biggie & TupacNick Broomfieldunterhaltsam, Beweisführung spekulativ
2003Tupac: ResurrectionLauren LazinOscar-nominiert, Tupac erzählt selbst
2004Tupac vs.Ken Petersum ein Gefängnisinterview von 1995
2005Live at the House of BluesKonzertmitschnittAuftritt vom 4. Juli 1996
2007Tupac AssassinationRichard Bond, Frank AlexanderReihe mit zugespitzter Verschwörungsthese
2015Murder RapMichael Dorseynach Greg Kadings Ermittlungen
2023Dear MamaAllen HughesFX-Serie über Tupac und Afeni Shakur

Wer nur eine Doku sehen will, nimmt Tupac: Resurrection: Der Film kommt ganz ohne Erzähler aus, Tupac spricht nur mit eigener Stimme. Dear Mama erzählt seine Geschichte zusammen mit der seiner Mutter Afeni Shakur, ausgerechnet unter der Regie von Allen Hughes, mit dem Tupac sich 1993 überworfen hatte.

Filme über Tupac: Verriss für das Biopic

JahrTitelRegieEinordnung
2017All Eyez on MeBenny BoomSpielfilm-Biopic mit Demetrius Shipp Jr., von der Kritik verrissen

Dazu kommt die Musikvideo-DVD 2Pac & Notorious B.I.G., Welcome to the Hood (2004); sie ist keine Dokumentation, sondern eine Clip-Sammlung. Tupacs eigene Musikvideos stehen unter Videoclips.

Bühne 1

Dokus 14

1971 Doku

Dear Mama: The Saga of Afeni and Tupac Shakur (2023)

Zwei Leben parallel: Allen Hughes montiert Afeni Shakurs Panther-Jahre und Tupacs Aufstieg zur fünfteiligen FX-Doku-Serie. In Deutschland bei Disney+.

1988 Doku

Tupac Shakur: Thug Angel, The Life of an Outlaw (2002)

Peter Spirers Doku von 2002 mit Tupac als 17-Jährigem, Freestyles, Schießstand-Interview und Stimmen von Shock G, Treach, Mutulu Shakur und Leila Steinberg.

1995 Doku

Tupac Shakur: Before I Wake… (2001)

Doku von 2001 über Tupacs letztes Jahr aus Sicht seines Leibwächters Frank Alexander, mit Studioaufnahmen von 1996 und der Nacht in Las Vegas.

1995 Doku

Tupac vs. (Ken Peters)

Ken Peters' Doku um ein Interview, das Tupac 1995 im Gefängnis gab, mit Michael Eric Dyson, Leila Steinberg und Lehrer Arvand Elihu. Rund 65 Minuten.

1996 Doku

Biggie & Tupac (2002)

Nick Broomfields Doku (2002) über die Morde an Tupac und Biggie: unterhaltsam, mit Suge-Knight-Szene im Gefängnis, in der Beweisführung aber spekulativ.

1996 Doku

Murder Rap: Inside the Biggie and Tupac Murders (2015)

Michael Dorseys Doku nach Ermittler Greg Kading: Wie Keffe Ds Tonband-Geständnis 2026 zum Schuldspruch im Mordfall Tupac Shakur beitrug.

1996 Doku

Tupac Assassination: Conspiracy or Revenge (2007) und Fortsetzungen

Echte Zeugen vor der Kamera, aber eine steile Verschwörungsthese: Wie Leibwächter Frank Alexander und Richard Bond den Mord an Tupac neu aufrollen wollten.

1996 Doku

Tupac Shakur: Thug Immortal (1997)

Eine der ersten Videodokus nach Tupacs Tod (1997): Heimvideos und Interviews mit Weggefährten, von Digital Underground bis zur Nacht in Las Vegas.

1996 Doku

Tupac: Live at the House of Blues (Konzertfilm, 2005)

Mitschnitt von Tupacs Auftritt im House of Blues am 4. Juli 1996 mit Snoop Dogg, Tha Dogg Pound und den Outlawz, 2005 auf DVD und CD erschienen.

1997 Doku

Tupac Shakur: Words Never Die (1997)

Kurze TV-Doku von 1997, moderiert von den Baka Boyz aus Los Angeles: Tupacs Weg von Digital Underground zu Death Row in rund 50 Minuten.

2003 Doku

Tupac: Resurrection (2003)

Oscar-nominierte Doku von Lauren Lazin (2003): Tupac erzählt sein Leben nur mit eigener Stimme aus Interviews. Mit Afeni Shakurs Firma Amaru entstanden.

2004 Doku

2Pac & Notorious B.I.G., Welcome to the Hood (DVD, 2004)

Doppel-DVD von 2004 mit 26 Musikvideos von 2Pac und The Notorious B.I.G. plus kurzer Biggie-Doku. Keine Tupac-Doku, und nicht Broomfields Film.

2011 Doku

All Eyez on Me (Spielfilm, 2017)

Benny Booms Biopic von 2017 über Tupac Shakur: Solider Kinostart, vernichtende Kritiken und scharfer Widerspruch von Jada Pinkett Smith.

2015 Doku

Filme und Serien zum Mordfall: Unsolved, City of Lies, Who Killed Tupac?

Zwischen Fiktion, Doku und Gerichtsakte: Was Filme wie „Unsolved“ und „City of Lies“ über Tupacs Ermordung erzählen, und was der Prozess 2026 bestätigte.

Filme 7