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336 Wörter · 2 Min.

Tupac Shakur: Words Never Die (1997)

Kurze TV-Doku von 1997, moderiert von den Baka Boyz aus Los Angeles: Tupacs Weg von Digital Underground zu Death Row in rund 50 Minuten.

Cover Tupac Shakur: Words Never Die (1997)
Titel
Tupac Shakur: Words Never Die
Erscheinungsjahr
1997 (VHS; laut Bibliotheks- und Händlerkatalogen DVD-Ausgabe 2000), als Fernsehproduktion geführt
Moderation
The Baka Boyz
Länge
rund 50 Minuten
Sprache
Englisch; die DVD war in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben
Regie
in den geprüften Quellen nicht genannt

Words Never Die ist eine der frühen Produktionen, die nach Tupacs Tod im September 1996 entstanden. Die englischsprachige Wikipedia führt sie als Fernsehdokumentation aus dem Jahr 1997. Später erschien sie in den USA auch auf DVD. Mit gut 50 Minuten ist sie die kürzeste Doku in diesem Bereich.

Daten zum Film

Die Moderatoren

Die Baka Boyz sind die Brüder Nick und Eric Vidal aus Bakersfield in Kalifornien. Bekannt wurden sie ab 1992 beim Hip-Hop-Sender Power 106 in Los Angeles, wo sie jahrelang die Morgensendung moderierten. In den Neunzigern gehörten sie damit zu den bekanntesten Radiostimmen der Westküsten-Szene, also genau dem Umfeld, in dem Tupac zuletzt lebte und arbeitete. Auf der DVD-Hülle werden sie als „Nr. 1 der DJs in den USA“ angepriesen; das ist Werbesprache.

Worum es geht

Laut Verleihtext erzählt die Doku Tupacs Weg in drei Etappen: die schwierige Jugend, in der die Familie zeitweise ohne feste Bleibe war, die Anfänge als junger Schauspieler und schließlich der Aufstieg im Musikgeschäft, von der Gruppe Digital Underground bis zu Death Row Records. Als Extras nennt die DVD ein „exklusives“ Interview mit Tupac und einen bis dahin unveröffentlichten Rap-Tribut an ihn. Wer ihn eingespielt hat, geht aus den verfügbaren Angaben nicht hervor.

Einordnung

Über Words Never Die gibt es nur wenige belastbare Angaben: keine bekannten Kritiken, keine genannte Regie, keine Angaben zu Sender oder Ausstrahlungsdatum. Inhaltlich darf man von einer knappen Fernsehdoku keine Tiefe erwarten. Sie ist vor allem als Zeitdokument interessant: als Beispiel dafür, wie das Radio- und Fernsehumfeld in Los Angeles kurz nach Tupacs Tod auf ihn zurückblickte.

Spekulative Mordtheorien stehen laut Beschreibung nicht im Vordergrund. Wer eine gründliche Lebensgeschichte sucht, greift besser zu Tupac: Resurrection oder Thug Angel. Ebenfalls aus dem ersten Jahr nach seinem Tod stammt Thug Immortal.

Personen in diesem Text

Digital Underground