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Die deutsche Tupac-Shakur-Seite · seit 2002 Leben, Werk, Umfeld und Tod Design:StandardSiebdruck
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Januar 1997

  1. „Keine direkten Beweise, kein Zeuge“: Ermittlungen in Las Vegas stockenVier Monate nach den Schüssen glaubte die Polizei in Las Vegas zu wissen, wer geschossen hatte. Beweisen konnte sie nichts, ihre letzte Hoffnung war tot.
  2. American Music Award: Tupac postum zum beliebtesten Rap-Künstler gewähltBrandy nahm den Preis entgegen: Vier Monate nach seinem Tod gewann Tupac am 27. Januar 1997 den American Music Award als beliebtester Rap- und Hip-Hop-Künstler.
  3. „Gridlock'd“ startet: Lob für Tupac, Platz 1 für den SoundtrackKritiker lobten ihn, im Kino blieb der Film klein: Am 29. Januar 1997 kam „Gridlock'd“ mit Tupac und Tim Roth heraus. Der Soundtrack stieg auf Platz 1.

Februar 1997

  1. Drei Verdächtige, kein Zeuge: Afeni Shakur greift die Polizei in Las Vegas anDie Polizei nannte erstmals Orlando Anderson einen Verdächtigen. Tupacs Mutter warf ihr vor, den Mord an ihrem Sohn nie ernsthaft aufklären zu wollen.
  2. Snoop Doggy Dogg und Puffy Combs erklären die Ost-West-Fehde für beendetBei einer Sitcom-Aufzeichnung standen Death Row und Bad Boy nebeneinander: Im Februar 1997 riefen Snoop und Puffy die Fans auf, den Streit ruhen zu lassen.
  3. Zwei Zeugen aus Tupacs Konvoi: Die Polizei habe nie nachgefragtEin Leibwächter und ein Rapper aus dem Wagen hinter Tupac sagten, sie hätten die Angreifer gesehen. Als die Polizei sie im März befragte, half das nicht weiter.
  4. Neun Jahre Gefängnis für Suge Knight„Ich kann Ihnen nicht trauen“: Wegen der Schlägerei im MGM Grand schickte ein Richter Death-Row-Gründer Suge Knight am 28. Februar 1997 für neun Jahre in Haft.

März 1997

  1. The Notorious B.I.G. in Los Angeles erschossen, sechs Monate nach TupacWieder ein Rapper, wieder Schüsse aus einem fahrenden Auto: Am 9. März 1997 starb Christopher Wallace. Die Presse zog sofort den Vergleich zu Las Vegas.
  2. „Time“: Ermittler sehen Crips hinter beiden Rapper-MordenEine Woche nach Biggies Tod berichtete das Magazin Time, die Polizei vermute in beiden Fällen Mitglieder der Crips. Bestätigt wurde das nicht.
  3. Wegen „Against All Odds“: Jacques Agnant verklagt Tupacs Nachlass200 Millionen Dollar wegen einer Strophe: Im März 1997 klagte Tupacs Mitangeklagter aus New York, er werde in einem Song als Spitzel dargestellt.
  4. Snoop Doggy Dogg: Von Tupac habe ich gelernt, ein Workaholic zu seinWarum schon wieder ein Album? Im März 1997 erklärte Snoop Doggy Dogg MTV News, er habe sich das Arbeitstempo bei Tupac abgeschaut.

April 1997

  1. Gipfel in Chicago: Rapper geloben auf Farrakhans Einladung FriedenNach den Morden an Tupac und Biggie lud Louis Farrakhan Rapper nach Chicago. Am 3. April 1997 versprachen sie, einander alte Beleidigungen zu vergeben.
  2. Afeni Shakur verklagt Death Row und will 152 Aufnahmen sichernEin Vertrag aus der Zelle, 7,1 Millionen Dollar Gegenforderung, 152 unveröffentlichte Songs: Im April 1997 eskalierte der Streit um Tupacs Nachlass.

Juni 1997

  1. „Smile“ mit Scarface: Tupacs Stimme bis auf Platz 12 der Hot 100Neun Monate nach seinem Tod war Tupac auf einem fremden Hit zu hören: „Smile“ von Scarface stieg im Juni 1997 in die Hot 100 ein und kam bis auf Platz 12.

Juli 1997

  1. „The Takedown of Tupac“: Der New Yorker über Tupacs Weg zu Death RowBesuche in Dannemora, ein Vertrag auf drei handgeschriebenen Seiten: Connie Bruck rekonstruierte im New Yorker, wie Tupac 1995 bei Suge Knight unterschrieb.
  2. Grand Jury prüft die Anfänge von Death RowKam das Startkapital von verurteilten Drogenhändlern? Im Juli 1997 berief das Justizministerium eine Grand Jury zu den Ursprüngen von Tupacs letztem Label.

August 1997

  1. C. DeLores Tucker verklagt Tupacs Nachlass auf zehn Millionen DollarDie bekannteste Gegnerin des Gangsta-Raps fühlte sich von Zeilen auf „All Eyez on Me“ verleumdet. Ende Juli 1997 klagte sie gegen den Nachlass.
  2. Death Row sucht einen neuen Vertrieb, Interscope steht unter DruckDer Chef im Gefängnis, ein Bundesverfahren, ein nervöser Mutterkonzern: Im August 1997 wurde bekannt, dass sich Death Row und Interscope trennen könnten.

September 1997

  1. Ein Jahr danach: Ermittlungen im Stillstand, Streit um ein AutopsiefotoZum ersten Jahrestag erschien Cathy Scotts Buch über den Mord, mit einem Foto aus der Gerichtsmedizin. Die Polizei sprach von Stillstand und suchte das Leck.
  2. Orlando Anderson verklagt Tupacs Nachlass wegen der Prügel im MGM GrandEin Jahr nach der Schlägerei im Hotel klagte der Mann, den die Polizei einen Verdächtigen nannte, gegen Tupacs Nachlass, Death Row und Suge Knight.
  3. Afeni Shakur reicht Zivilklage gegen Orlando Anderson einWas die Polizei nicht schaffte, sollte ein Zivilprozess klären: Am 12. September 1997 verklagte Tupacs Mutter Orlando Anderson. Er bestritt alles.
  4. „Static“: Eine frühe Aufnahme aus Oakland soll erscheinen1991 in Oakland mit Chopmaster J von Digital Underground aufgenommen: Im September 1997 kündigte MTV einen frühen, politischen Tupac-Song als Bonustrack an.

Oktober 1997

  1. „Gang Related“: Tupacs letzter Film kommt in die KinosZwei korrupte Polizisten, gespielt von Tupac und Jim Belushi: Am 8. Oktober 1997 startete sein letzter Film. Der Soundtrack stieg auf Platz 2 der Albumcharts.
  2. Afeni Shakur gründet Amaru und holt Tupacs Archiv zu JiveZehn Alben voller unveröffentlichter Songs und ein eigenes Label: Ende Oktober 1997 stellte Tupacs Mutter Amaru vor. Vertrieben wurde es von Jive Records.

November 1997

  1. „R U Still Down?“ erscheint und steigt auf Platz 2 ein26 Songs aus den Jahren vor Death Row: Am 25. November 1997 erschien das erste Album von Afeni Shakurs Label Amaru. Nur Garth Brooks verkaufte sich besser.

Dezember 1997

  1. Gericht: Billy Garland erbt nichts von Tupac820 Dollar, eine Tüte Erdnüsse und eine Kinokarte: Am 9. Dezember 1997 wies ein Richter in Los Angeles den Erbanspruch von Tupacs leiblichem Vater ab.

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