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23 Einträge

Tupacs Freunde

Mentoren, Produzenten, Labelkollegen und Weggefährten: die Menschen, die Tupacs Musik und Leben geprägt haben, von Marin City bis Death Row.

Snoop Dogg und Dr. Dre beim Coachella-Festival am 15. April 2012, dem Abend des Tupac-Hologramms
Snoop Dogg und Dr. Dre beim Coachella-Festival am 15. April 2012, dem Abend des Tupac-Hologramms Foto: David Hwang, CC BY 2.0, Wikimedia Commons

Tupac hatte viele Freunde und fast ebenso viele Brüche. Wer ihm nahestand, erlebte einen großzügigen, witzigen, rastlosen Menschen, und einen, der Loyalität absolut verstand. Diese Seiten erzählen von den Menschen, die seine Musik und sein Leben geprägt haben, jeweils mit Blick auf das, was sie mit Tupac verband: gemeinsame Songs, Filme, Konflikte. Frauen, mit denen Tupac eine Beziehung hatte oder die ihm privat nahestanden, stehen in einer eigenen Rubrik.

Die Anfänge in der Bay Area

  • Leila Steinberg, seine erste Managerin und Mentorin, Leiterin der Schreibwerkstatt, aus der viele seiner Gedichte stammen.
  • Shock G, der Kopf von Digital Underground, der Tupac 1990 auf die Bühne holte und I Get Around produzierte.
  • E-40, Rapper aus Vallejo; gemeinsame Songs 1995 und 1996.

New York und die frühen Jahre

  • Stretch, engster Freund in New York, Mitgründer von Thug Life, nach dem Überfall von 1994 entfremdet.
  • Treach, Naughty by Nature; Freundschaft seit Juice.
  • Big Syke, Thug Life von Anfang an, später „Mussolini“ bei den Outlawz.

Death Row 1995/96

  • Suge Knight, Labelchef, Geldgeber, Fahrer in der Nacht des 7. September 1996.
  • Snoop Dogg, Partner auf 2 of Amerikaz Most Wanted.
  • Nate Dogg, die Stimme von How Long Will They Mourn Me? und All About U.
  • Daz Dillinger und Kurupt, Tha Dogg Pound, Beats und Strophen für All Eyez on Me.
  • Johnny J, der Produzent, mit dem Tupac über hundert Songs aufnahm.
  • Warren G, Produzent von How Long Will They Mourn Me?, nie bei Death Row unter Vertrag.

Kollegen und Wegbegleiter

Eine Liste der Songs, auf denen Tupac bei anderen Künstlern zu Gast war, steht unter Gastauftritte und Features. Die Gruppen, in denen er selbst Mitglied war, sind unter Crew beschrieben, die Konflikte unter Fehden.

Weitere Namen

Zu den Freunden zählen auch Leila Steinberg, Stretch, Big Syke, Johnny J, E-40 und Scarface, alle mit belegter, enger Verbindung zu Tupac. Dr. Dre steht wegen des Bruchs von 1996 unter Fehden; Yaki Kadafi und Hussein Fatal werden bei den Outlawz ausführlich vorgestellt.

1968

Big Syke

Gründer von Thug Life, „Mussolini“ bei den Outlawz und Stimme auf „All Eyez on Me“: Big Syke war einer von Tupacs verlässlichsten Weggefährten.

1993

Bone Thugs-n-Harmony

Die Gruppe aus Cleveland nahm 1996 mit Tupac „Thug Luv“ auf, einer der letzten Features, die er zu Lebzeiten einspielte.

1963

Coolio

Der „Gangsta's Paradise“-Rapper spielte 1995 im Video zu Tupacs „Temptations“ mit, das ohne Tupac gedreht werden musste.

1973

Daz Dillinger

Death-Row-Produzent und Dogg-Pound-Rapper: Daz baute 1996 mehrere Beats für „All Eyez on Me“ und sah die Zeit später sehr kritisch.

1967

E-40

Der Rapper aus Vallejo kannte Tupac aus der Bay Area: 1995 entstand „Dusted 'n' Disgusted“, 1996 „Ain't Hard 2 Find“ auf „All Eyez on Me“.

2003

Eminem und Tupac: Loyal to the Game, Killshot und ein Brief an Afeni

Sie begegneten sich nie: Wie Eminem ein posthumes Tupac-Album produzierte, an Afeni Shakur schrieb und mit einer „Killshot“-Zeile für Wirbel sorgte.

1991

Gastauftritte und Features

Tupacs Gastauftritte auf Songs anderer Künstler, von „Same Song“ 1991 bis zu posthumen Features, mit Jahr, Partnern und Album.

1969

Ice Cube

Der frühere N.W.A-Rapper rappte 1993 mit Tupac und Ice-T auf „Last Wordz“ und lehnte die Rolle ab, die Tupac in „Poetic Justice“ bekam.

1958

Ice-T

Gangsta-Rap-Pionier, Mitstreiter auf „Last Wordz“ und Tupacs Duettpartner bei einer legendär albernen TV-Nummer im Mai 1996.

1968

John Singleton

Der Regisseur von „Boyz n the Hood“ gab Tupac 1993 die Hauptrolle in „Poetic Justice“ und wollte Jahrzehnte später dessen Leben verfilmen.

1969

Johnny J

Über hundert gemeinsame Songs, Hits im Akkord: Wie Johnny J den Sound von „All Eyez on Me“ baute und zu Tupacs wichtigstem Produzenten wurde.

1972

Kurupt

Die eine Hälfte von Tha Dogg Pound war 1996 Tupacs Labelkollege bei Death Row, mit gemeinsamen Songs und mindestens einem heftigen Streit.

1961

Leila Steinberg

Tupacs erste Managerin und Mentorin: Wie Leila Steinberg 1989 das Talent des 17-Jährigen erkannte und seine Karriere planvoll anschob.

1971

Method Man

Mitten im Ost-West-Streit rappte der Wu-Tang-Star 1996 auf „Got My Mind Made Up“, einem der wenigen Ostküsten-Gäste auf „All Eyez on Me“.

1966

Mike Tyson

Tupac bewunderte den Schwergewichtsboxer. Am 7. September 1996 saß er bei Tysons Kampf gegen Bruce Seldon am Ring, Stunden vor den tödlichen Schüssen.

1969

Nate Dogg

Die Stimme der G-Funk-Hooks sang auf „How Long Will They Mourn Me?“, „All About U“ und „Skandalouz“, drei Klassikern aus Tupacs Katalog.

1970

Scarface

Im August 1996 nahmen Tupac und der Rapper Scarface „Smile“ auf. Das nachdenkliche Stück wurde einer von Tupacs letzten Songs und Scarfaces größter Hit.

1963

Shock G

Der Kopf von Digital Underground holte Tupac 1990 auf die Bühne, gab ihm den ersten Vers auf Platte und produzierte später „I Get Around“.

1971

Snoop Dogg

Der eine frisch aus der Haft, der andere frisch freigesprochen: Wie Snoop Dogg und Tupac 1996 zu „2 of Amerikaz Most Wanted“ wurden.

1968

Stretch

Vom besten Freund zum Verräter in Tupacs Augen: Die Geschichte von Randy „Stretch“ Walker und einer tödlichen Nacht, die sich fast auf die Minute wiederholte.

1965

Suge Knight

Er holte Tupac 1995 gegen Kaution aus der Haft und saß in Las Vegas am Steuer. Seit 2018 verbüßt der Death-Row-Chef 28 Jahre wegen Totschlags.

1970

Treach

Der Naughty-by-Nature-Rapper lernte Tupac am Set von „Juice“ kennen und widmete ihm 1999 „Mourn You Til I Join You“.

1970

Warren G

Dr. Dres Stiefbruder produzierte 1994 „How Long Will They Mourn Me?“ und landete mit „Regulate“ auf dem Soundtrack zu Tupacs Film „Above the Rim“.