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Meldung vom 19. Oktober 2026

Money B erzählt in seinen Memoiren, wie Tupac zu Digital Underground kam

Kein Tänzer, sondern Mädchen für alles mit Mikrofon: Money B von Digital Underground schildert in Buch und Interview Tupacs Anfänge in der Gruppe.

Er war mit Tupac auf Tour, teilte mit ihm das Hotelzimmer und kannte die Welt, aus der Tupac kam: Money B, Rapper bei Digital Underground, hat seine Erinnerungen aufgeschrieben. Das Buch heißt A D.U. Party Don’t Stop: The Money B Story. Am 19. Oktober 2026 veröffentlichte AllHipHop ein langes Gespräch mit ihm, geführt von Chuck Creekmur und DJ Thoro.

Zwei Kinder der Panther

Money B wurde in Philadelphia geboren und wuchs in der Bay Area auf. Seine Eltern traten nach seinen Worten um 1970 in Philadelphia der Black Panther Party bei. In Oakland besuchte er die Oakland Community School, wo Kinder nach Können statt nach Alter in Klassen kamen; das Abschlusszeugnis überreichte ihm Huey P. Newton, der Mitgründer der Partei, persönlich.

Das verband ihn mit Tupac, dessen Mutter Afeni Shakur selbst Pantherin gewesen war. Wenn Tupac über politische Gefangene wie Geronimo Pratt oder Assata Shakur sprach, habe er ihm nichts erklären müssen. Treffen, auf denen sie die Revolution planten, habe es aber nicht gegeben. Mehr zu diesem Hintergrund: Die Black Panther Party und Tupac.

Mehr als ein Tänzer

Laut Money B war Tupac bereits als Solokünstler bei TNT Records unter Vertrag, dem Label, bei dem auch Digital Underground war. Davor rappte er mit Ray Luv in der Gruppe Strictly Dope. In Oakland hing er oft bei Money B ab, wo es Plattenspieler, Platten und eine belebte Straße gab. Weil sich der eigene Plattenvertrag hinzog, habe Manager Atron Gregory befürchtet, Tupac zu verlieren, und gefragt, ob er mit auf die erste US-Tour der Gruppe kommen könne.

„Everybody likes to say he was a dancer“, sagt Money B: Alle sagten gern, er sei ein Tänzer gewesen. Nach seinen Worten machte Tupac, was gerade anfiel: tanzen, Technik abbauen, rappen, den Einheizer geben. Ein bloßer Roadie sei er nicht gewesen. Auf Tour hatte nur der Star der Gruppe, Shock G, ein Zimmer für sich; alle anderen schliefen zu zweit, Money B mit Tupac. So erklärt er auch ein Foto der beiden, das im Netz immer wieder für Spott sorgt.

Im Gespräch geht es außerdem um Shock G und seine Kunstfigur Humpty Hump, die irgendwann größer wurde als die Gruppe selbst. Ein Erscheinungsdatum des Buchs nennt der Bericht nicht.

Shock G

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