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GedichtTeil „The Rose That Grew from Concrete“

The Fear in the Heart of a Man

Mut gegen Angreifer, aber Panik vor einem gebrochenen Herzen: Tupac Shakur über die verletzliche Seite, die Männer selten zugeben.

Buch
The Rose That Grew from Concrete (1999)
Teil
The Rose That Grew from Concrete
Widmung
Dedicated 2 My Heart
Originaltext
nicht abgedruckt (Urheberrecht); nachzulesen im Buch

„Dedicated 2 My Heart“: Tupac richtet diese Verse an sein eigenes Herz. Das Gedicht The Fear in the Heart of a Man steht im ersten Teil des Buchs The Rose That Grew from Concrete. Es erzählt von einer Verletzlichkeit, die Männer selten zugeben.

Mut gegen Angreifer, Panik vor dem gebrochenen Herzen

Das Gedicht beginnt mit einer Behauptung von Stärke: Einem Angreifer stellt sich der Sprecher mutig entgegen, denn sein Herz fürchtet keinen Mann. Doch vor einem gebrochenen Herzen läuft er in Panik davon, aus Angst, in einer verletzlichen Nacht blind zu werden. Diese Furcht steckt nach Ansicht des Sprechers in jedem Mann: Manche geben sie zu, andere verstehen sie nie.

Daran schließt sich eine kleine Theorie des Herzens an: In einem oberflächlichen Herzen gibt es keine Angst, denn oberflächliche Herzen zerbrechen nicht. Herzen, die wirklich fühlen, sind dagegen so zerbrechlich, dass schon ein Luftzug sie gefährdet. Wer ehrlich sein will, muss sein zerbrechliches Herz trotzdem hergeben, mit dem Risiko, große Freude zu erleben oder es zerrissen zurückzubekommen.

Emotionaler Mut ist schwerer als körperlicher

Es liegt nahe, das Gedicht als Widerspruch zum Bild des harten Mannes zu lesen, das Tupac später selbst so wirkungsvoll verkörperte. Er trennt hier körperlichen Mut von emotionalem Mut und erklärt den zweiten zum schwereren. Im Buch steht dazu No-Win im Kontrast: Dort wird der Sprecher in die Ecke gedrängt und beschreibt Gewalt als ausweglose Lage.

Laut Vorwort von Afeni Shakur entstanden die Gedichte zwischen 1989 und 1991; ein genaues Datum ist nicht belegt. Auf dem Album The Rose That Grew from Concrete (2000) trug Q-Tip das Gedicht vor.

Mehr zum Buch in der Einführung.