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GedichtTeil „The Rose That Grew from Concrete“

The Eternal Lament

Kein Perfektionist und doch auf der Suche nach Perfektion: „The Eternal Lament“ zeigt einen Sprecher, der am Ende alles noch einmal tun würde.

Buch
The Rose That Grew from Concrete (1999)
Teil
The Rose That Grew from Concrete
Originaltext
nicht abgedruckt (Urheberrecht); nachzulesen im Buch

Drei Strophen zu je vier Zeilen, keine Widmung: The Eternal Lament ist ein kurzes Selbstbild voller Rastlosigkeit. Das Gedicht steht im ersten Teil des Buchs The Rose That Grew from Concrete, der wie der Band selbst „The Rose That Grew from Concrete“ heißt.

Kein Perfektionist, aber auf der Suche nach Perfektion

Die erste Strophe benennt das Ziel: Vom Verstand bis in die Tiefe der Seele sehne sich der Sprecher danach, all seine Ziele zu erreichen. Seine freie Zeit werde er damit verbringen, um die Menschen zu klagen, die er vermisst. Daraus erklärt sich der Titel: Die „ewige Klage“ ist die Kehrseite eines Lebens, das immer nach vorn drängt.

Die zweite Strophe baut auf zwei Widersprüchen auf: Er sei kein Perfektionist und suche doch die Perfektion; er sei kein großer Romantiker und sehne sich doch nach Zuneigung. Die dritte Strophe dreht sich um Talent: Sein Verstand werde ewig neue Wege finden, seine Fähigkeiten einzusetzen. Und wenn alles getan sei, ganz gleich wo er gewesen ist, werde er es noch einmal tun wollen.

Mehr schaffen in 25 Jahren als andere in drei Leben

Ein Datum ist nicht belegt. Laut dem Vorwort von Afeni Shakur entstanden die Gedichte zwischen 1989 und 1991. Leila Steinberg beschreibt in ihrer Einleitung einen jungen Mann, der in ihrem Schreibkreis sofort die Führung übernahm und dessen Leistungen in 25 Jahren das übertrafen, was andere in drei Leben schaffen. The Eternal Lament liest sich wie die Innensicht dieses Antriebs.

Im Buch gehört das Gedicht zu einer Gruppe von Selbstporträts mit In the Depths of Solitude, If I Fail und What Is It That I Search 4. Gemeinsam ist ihnen ein Sprecher, der sich nie mit dem Erreichten zufriedengibt.

Mehr zum Buch in der Einführung.