Meldung vom 27. November 2004
Amaru wehrt sich gegen Raubkopien von „Loyal to the Game“
Schon vor dem Erscheinen kursierte „Loyal to the Game“ illegal im Netz. Amaru dankte den Fans für Hinweise, Afeni Shakur ließ ermitteln.
Noch bevor Loyal to the Game in den Läden stand, war es im Internet zu haben. Wie AllHipHop am 27. November 2004 berichtete, verurteilte Amaru Entertainment die Raubkopien in einer Erklärung. Seit Wochen kursierten illegale Downloads, manche Seiten boten die Single „Uppercut“ an, die weder Amaru noch Interscope offiziell veröffentlicht hatten. Die meisten Lecks entstünden nach Erfahrung des Labels beim Pressen und Ausliefern fertiger Alben.
Fans als Frühwarnsystem
Viele Fans hatten das Label per E-Mail auf die Kopien hingewiesen. Amaru nannte sie Tupacs „extended family“ und schrieb, die Fans duldeten diese Raubkopien nicht. Ihre Treue habe früh genug gewarnt, um Vorkehrungen für eine frühere Veröffentlichung zu treffen. Tupacs Mutter Afeni Shakur, mit Eminem ausführende Produzentin des Albums, finanzierte nach Angaben des Labels eine Untersuchung, um die illegalen Angebote zu beenden.
Tupac und die Straßenhändler
Amaru erinnerte daran, dass schon Tupac selbst gegen Raubkopien vorging. Es gebe Aufnahmen aus den 1990er-Jahren, auf denen er Straßenhändlern illegale Kassetten abnimmt. Der Händler, so Tupac damals, nehme Geld, das ihm nicht gehöre, für ein Produkt, in das Tupac „blood, sweat and tears“ gesteckt habe. Einen Teil der Erlöse aus den Albumverkäufen wollte Amaru in das geplante Kunstzentrum in Stone Mountain, Georgia, stecken.
Afeni Shakur: Panther, Mutter, NachlassverwalterinEminem und Tupac: Loyal to the Game, Killshot und ein Brief an Afeni