Meldung vom 1. Dezember 2003
Bilanz 2003: Tupacs Nachlass verdient laut Forbes mehr als der von Bob Marley
Zwölf Millionen Dollar in einem Jahr, Pläne für Broadway, Mode und ein Kunstzentrum: Rolling Stone zog im Dezember 2003 Bilanz über Tupacs Nachlass.
Anfang Dezember 2003 zog Rolling Stone eine Jahresbilanz: Abgesehen von 50 Cent habe kein Rapper ein besseres Jahr gehabt als der seit mehr als sieben Jahren tote Tupac Shakur. Als Belege dienten der Dokumentarfilm Tupac: Resurrection und sein Soundtrack, der auf Platz 2 der Albumcharts eingestiegen war.
Zwölf Millionen Dollar in einem Jahr
Nach einer Aufstellung von Forbes, die Rolling Stone zitierte, nahm Tupacs Nachlass zwischen Juni 2002 und Juni 2003 zwölf Millionen Dollar ein, mehr als der Nachlass von Bob Marley. Die New York Daily News nannte für dieselbe Summe den Zeitraum September 2002 bis September 2003 und Platz 8 auf der Forbes-Liste der bestverdienenden toten Prominenten. Getragen wurde dieses Geschäft von Afeni Shakur und ihrer Firma Amaru Entertainment. Die Anwältin der Firma, Dina LaPolt, sprach von „Jahren an geistigem Eigentum“, die man nutzen könne, und betonte, es gehe darum, ein Vermächtnis zu bewahren.
Was für 2004 geplant war
Für das folgende Jahr kündigten sich weitere Projekte an: eine Broadway-Show, die Modelinie Makaveli, ein MTV-Fernsehfilm über Tupacs Jugend und eine autorisierte Biografie. Anfang 2004 sollte zudem das angeblich letzte Album mit unveröffentlichtem Material folgen.
Ein Teil der Einnahmen war für das Tupac Amaru Shakur Center for the Arts in Stone Mountain, Georgia, bestimmt, mit Museum, Galerie, Theater und Kursen für Jugendliche, die ins Musikgeschäft wollten. Vorbild sei Tupacs Zeit an der Baltimore School for the Arts, sagte LaPolt. Mehr dazu: Stiftung und Kunstzentrum.