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GedichtTeil „The Rose That Grew from Concrete“

Under the Skies Above

Ein Gedicht an ein ungeborenes Kind: Nach einer Fehlgeburt fragt Tupac, wie er je ein Vater sein soll, wenn ihm selbst das Vorbild fehlt.

Buch
The Rose That Grew from Concrete (1999)
Teil
The Rose That Grew from Concrete
Widmung
Vermerk: After the Miscarriage
Originaltext
nicht abgedruckt (Urheberrecht); nachzulesen im Buch

Über dem Text von Under the Skies Above steht im Buch nur ein knapper Vermerk: „After the Miscarriage“nach der Fehlgeburt. Wen die Fehlgeburt betraf, sagt das Buch nicht, und darüber ist auch sonst nichts Gesichertes bekannt. Es steht im ersten Teil von The Rose That Grew from Concrete und richtet sich an ein Kind, das nie geboren wurde. Nikki Giovanni erwähnt in ihrem Vorwort zum Buch Gedichte „for his child in heaven“für sein Kind im Himmel.

Ein Kind wartet unter dem Himmel

Der Sprecher stellt sich vor, sein Kind warte irgendwo unter dem Himmel darauf, von zwei Menschen mit Liebe gesegnet zu werden. Ein Teil von ihm, ein Teil von ihr und ein Teil ihrer gemeinsamen Liebe sollen es beschützen, obwohl es nur „schlummernd“ existiert. So verwandelt das Gedicht den Verlust in eine Zukunft, die noch offen bleibt.

In der Mitte wird es persönlich. In seinen Träumen fragt sich der Sprecher, wie er einen Sohn richtig führen soll, wenn er selbst nicht weiß, was richtig ist. Ob das Kind in Reichtum oder in Armut zur Welt kommt: An Liebe soll es ihm nicht fehlen. Am Ende steht das Kind als Geschenk Gottes da.

Die Frage nach dem Vater zieht sich durch das Werk

Die Frage nach dem guten Vater zieht sich durch Tupacs Werk. In If I Fail nennt er das Fehlen eines Vaters als eine der Härten seines Lebens. Später schrieb er Songs an ein ungeborenes Kind, etwa Letter 2 My Unborn (veröffentlicht 2001). Under the Skies Above zeigt die früheste Fassung dieses Themas, geschrieben von einem jungen Mann um die zwanzig. Die Verbindung zu den Songs ist eine Deutung über das Motiv, keine belegte Absicht.

Eine genaue Datierung gibt es nicht; laut Vorwort von Afeni Shakur stammen die Gedichte aus den Jahren 1989 bis 1991.

Mehr zum Buch und alle Gedichte in der Einführung.