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GedichtTeil „Just a Breath of Freedom“

A River That Flows Forever

Schmerz, ein Lächeln und ein Fluss, der nie versiegt: Wie Tupac in „A River That Flows Forever“ das Band zu seiner Mutter Afeni Shakur beschrieb.

Buch
The Rose That Grew from Concrete (1999)
Teil
Just a Breath of Freedom
Widmung
4 Mother
Originaltext
nicht abgedruckt (Urheberrecht); nachzulesen im Buch

Die Widmung im Buch The Rose That Grew from Concrete ist denkbar knapp: „4 Mother“. Im dritten Teil, „Just a Breath of Freedom“, steht A River That Flows Forever nah bei anderen Gedichten über Afeni Shakur. Auch Family Tree ist mit „4 Mother“ überschrieben, When Ure Hero Falls gilt „My Hero (My Mother)“. In dem kurzen Text verdichtet Tupac die Beziehung zu seiner Mutter in einem einzigen Bild.

Der Fluss ist kein Hindernis, sondern ein Weg

Das Gedicht zählt zu den kürzesten des Buchs und lebt von einer einzigen Wiederholung. Viermal kehrt die Zeile vom Fluss wieder, der ewig fließt. Zuerst ist er an Leid und Schmerz gebunden: Solange Menschen leiden, fließt er weiter. Dann an die Kraft eines Lächelns. Und schließlich an die Gegenwart der Angesprochenen: Solange sie da ist, fahren beide gemeinsam auf diesem Fluss.

So verbindet der Text zwei Dinge, die in Tupacs Blick auf seine Mutter immer zusammengehörten: das Wissen um Schmerz und Armut und die Gewissheit, ihn gemeinsam zu tragen. Ein Fluss ist dabei kein Hindernis, sondern ein Weg.

Vom Schmerz der Achtziger zu „Dear Mama“

Tupacs Verhältnis zu Afeni war eng und schwierig zugleich. In den 1980er-Jahren war sie drogenabhängig. Davon handeln im selben Buchteil When Ure Hero Falls und U R Ripping Us Apart!!!. A River That Flows Forever zeigt die andere Seite, die Verbundenheit. Beides findet sich später in Dear Mama (1995) wieder, Tupacs bekanntester Hommage an seine Mutter.

Auf dem Album spricht die Mutter selbst mit

Auf dem Album The Rose That Grew from Concrete von 2000 trägt Danny Glover das Gedicht vor, gemeinsam mit Afeni Shakur selbst und dem Ensemble des Musicals The Lion King. Die Mutter spricht also an dem Text mit, der ihr gewidmet ist.

Entstanden ist das Gedicht laut Afenis Vorwort zwischen 1989 und 1991, genauer ist es nicht datiert. Einen Überblick über das ganze Buch und alle Gedichte gibt die Einführung.