Zum Inhalt
Design:StandardSiebdruck
Die deutsche Tupac-Shakur-Seite · seit 2002 Leben, Werk, Umfeld und Tod Design:StandardSiebdruck
United·Tupac.Com Seit 2002
Menü

12 Einträge

Tupacs Fehden

Bad Boy, Biggie, Nas, Mobb Deep, Dr. Dre, Politiker und Kritiker: die Konflikte in Tupacs Leben, sachlich, mit beiden Seiten und ohne Heldengeschichte.

Über Tupacs Fehden wurde oft parteiisch erzählt, mit vielen ungeprüften Behauptungen. Diese Rubrik erklärt, wer mit Tupac im Streit lag, warum, und was davon belegt ist, ohne die Konflikte nachträglich zu einer Heldengeschichte zu machen.

Was man wissen sollte

Fast alle Fehden fallen in die Zeit zwischen Tupacs Entlassung aus der Haft im Oktober 1995 und seinem Tod im September 1996. In diesen elf Monaten bei Death Row nahm er Dutzende Songs auf, in denen er gegen echte und vermeintliche Feinde austeilte. Viele davon erschienen erst nach seinem Tod. Mehrere der Angegriffenen kannte er persönlich gar nicht.

Der Hintergrund war der Überfall in den Quad Studios im November 1994, für den Tupac Leute aus dem Umfeld von Bad Boy Records verantwortlich machte, und die Rivalität der Labels Death Row und Bad Boy. Medien machten daraus einen Krieg zwischen Ost- und Westküste. Zugleich arbeitete Tupac 1996 mit New Yorker Künstlern und plante ein Album, das beide Küsten versöhnen sollte.

Die Seiten im Überblick

  • Ost gegen West: Tupac, Biggie und Bad Boy, der zentrale Konflikt, von der Freundschaft 1993 bis zu den Morden 1996 und 1997 und dem Urteil von 2026.
  • Mobb Deep, Hit ‘Em Up gegen Drop a Gem on ‘Em.
  • Nas, ein Streit, der wenige Tage vor Tupacs Tod beigelegt wurde.
  • Jay-Z, ein Konflikt am Rand der großen Fehde.
  • De La Soul, Ziel in Against All Odds, ohne erkennbaren Anlass.
  • Chino XL, eine Zeile über Tupacs Haftzeit und ihre Folgen.
  • Dr. Dre, vom Partner bei California Love zum „Verräter“.
  • C. Delores Tucker, die Bürgerrechtlerin, die gegen Gangsta-Rap kämpfte und Tupacs Nachlass verklagte.
  • Dan Quayle, der Vizepräsident, der 1992 2Pacalypse Now verdammte.
  • Weitere Konflikte, LL Cool J, die Fugees, Da Brat, DMX.

Gerüchte, die nicht stimmen

Mehrere verbreitete Behauptungen ließen sich nicht belegen oder sind falsch, etwa ein angebliches Verbot von 2Pacalypse Now, ein „Geständnis“ eines New Yorker Unterweltkontakts zum Überfall von 1994, ein Schlag von Napoleon gegen Puff Daddy oder die Angabe, Da Brat gehöre zu den Fugees. Die Einzelheiten stehen auf den jeweiligen Seiten. Stand aller Angaben zu laufenden Verfahren: Oktober 2026.

1927

C. Delores Tucker

Die Bürgerrechtlerin kämpfte gegen Gangsta-Rap und gegen Tupac. Er nannte sie in zwei Songs beim Namen, sie verklagte nach seinem Tod seinen Nachlass.

1974

Chino XL

Eine Zeile über Tupacs Haftzeit machte Chino XL 1996 zum Ziel. Später sagte er, es sei „nur Lyrics“ gewesen und dass er um Tupac geweint habe.

1991

Dan Quayle

1992 forderte US-Vizepräsident Dan Quayle, Tupacs Debüt „2Pacalypse Now“ vom Markt zu nehmen. Verboten wurde das Album nie.

1989

De La Soul

Die „Hippies des Hip-Hop“ standen für das Gegenteil von Gangsta-Rap. Dennoch tauchte das Trio 1996 unerwartet in Tupacs weitreichenden Rundumschlägen auf.

1965

Dr. Dre

Erst „California Love“, dann der Bruch: Als Dr. Dre im März 1996 Death Row verließ, wurde er für Tupac zum Verräter. Dre schlug nie zurück.

1996

Jay-Z

Ein Konflikt am Rand: Jay-Z stand 1996 an Biggies Seite, Tupac griff ihn an. Später machte Jay-Z aus einem Tupac-Song einen Hit.

1995

Mobb Deep

Das Duo aus Queensbridge geriet 1996 zwischen die Fronten: Tupac griff es auf „Hit 'Em Up“ an, Mobb Deep antworteten mit „Drop a Gem on 'Em“.

1973

Nas

Tupac griff Nas auf „Makaveli“ an. Tage vor seinem Tod versöhnten sie sich in New York, 2002 erschien „Thugz Mansion“ mit beiden.

1993

Ost gegen West: Tupac, Biggie und Bad Boy

Erst Freunde, dann Feinde: Tupac und Biggie, Death Row und Bad Boy, von 1993 bis zu den Morden 1996/97 und dem Schuldspruch von 2026.

1969

Sean „Puffy“ Combs und Bad Boy Records

Der Bad-Boy-Gründer war 1995/96 Tupacs Gegenspieler. Was belegt ist, was nur behauptet wurde und was Combs bestreitet. Stand Oktober 2026.

1972

The Notorious B.I.G. (Christopher Wallace)

Erst Tupacs Schützling und Freund, dann sein Gegenspieler: Christopher Wallace aus Brooklyn wurde ein halbes Jahr nach ihm erschossen. Der Fall ist offen.

1995

Weitere Konflikte

LL Cool J, die Fugees, Da Brat, DMX: Kleinere Konflikte, geprüft und eingeordnet.