Meldung vom 2. Februar 2015
Grammy Museum eröffnet Tupac-Ausstellung „All Eyez on Me“
Handschriften, Tonbänder und der Versace-Anzug von 1996: Das Grammy Museum zeigt Tupacs Nachlass, während John Singleton beim Biopic zögert.
Am 2. Februar 2015 eröffnete das Grammy Museum in Los Angeles die Ausstellung All Eyez on Me: The Writings of Tupac Shakur. Bis zum 22. April sollte die Schau laufen. Das Material stammte aus dem Nachlass, den Tupacs Mutter Afeni Shakur verwaltete.
Notizen, Tonbänder und der Versace-Anzug
Laut Rolling Stone zeigte das Museum handschriftliche Notizen, Gedichte und Liedtexte neben Interview- und Auftrittsmitschnitten sowie einer Tonbandbox. Zu sehen waren auch Studionotizen von der ersten Session nach der Haftentlassung und Kleidung, darunter der Versace-Anzug von den Grammys 1996.
Singleton warnt vor Tupacs Geist
Zur Eröffnung diskutierte ein siebenköpfiges Panel, dem unter anderem Chuck D, der Regisseur John Singleton und der Rapper YG angehörten. Auf die Frage nach dem Stand des Tupac-Films wich Singleton aus: Er wolle den Film so machen, wie er ihn sich vorstelle, und Tupacs Geist „would come back and haunt my ass“, wenn er nicht richtig werde, berichtete Billboard. Wenige Wochen später stieg er aus dem Projekt aus, siehe Singleton verlässt das Biopic.
Afeni Shakur: Panther, Mutter, NachlassverwalterinJohn Singleton