Meldung vom 30. Januar 2015
Tödliche Fahrt in Compton: Suge Knight stellt sich der Polizei
Ein Toter in Compton: Nach einer tödlichen Fahrerflucht stellt sich Death-Row-Gründer Suge Knight der Polizei und bleibt wegen einer Mordanklage in Haft.
Eine Konfrontation in Compton endete am 29. Januar 2015 tödlich: Auf einem Parkplatz fuhr Suge Knight, Mitgründer von Death Row Records, zwei Männer mit seinem Pick-up an. Ein 55-Jähriger starb, ein 51-Jähriger wurde verletzt. Knight stellte sich am Morgen des 30. Januar der Polizei und wurde wegen Mordes, versuchten Mordes und Fahrerflucht angeklagt.
Streit am Filmset: Die Darstellungen gehen auseinander
Vorausgegangen war ein Streit am Rande der Dreharbeiten zu einem Werbefilm für das N.W.A-Biopic Straight Outta Compton. Die Darstellungen gingen auseinander: Das Sheriff’s Department sprach von einer Tat mit anschließender Flucht. Knights Anwalt erklärte dagegen, sein Mandant sei von zwei Männern angegriffen worden und habe auf der Flucht unbeabsichtigt die beiden anderen getroffen.
Keine Kaution: Knight bleibt in Haft
Die Kaution von zwei Millionen Dollar wurde widerrufen. Knight plädierte am 3. Februar auf nicht schuldig und blieb in Haft. Billboard erinnerte daran, dass sein Label Tupac in dessen letzten Lebensmonaten unter Vertrag hatte. Bis zum Urteil vergingen Jahre: Der Fall endete erst 2018, siehe Suge Knight zu 28 Jahren Haft verurteilt.