Meldung vom 19. November 2003
Soundtrack zu „Resurrection“ steigt auf Platz 2 der Billboard 200 ein
430.000 verkaufte Exemplare in der ersten Woche: Der Soundtrack zu „Tupac: Resurrection“ landete im November 2003 nur hinter Jay-Z.
Der Soundtrack zum Dokumentarfilm erschien am 11. November 2003 bei Amaru und Interscope und stieg eine Woche später auf Platz 2 der Billboard 200 ein. Nach Nielsen SoundScan wurden in der ersten Woche 430.000 Exemplare verkauft. Vor Resurrection lag nur Jay-Z mit The Black Album (463.000), dahinter folgte G-Unit mit Beg for Mercy. Billboard zählte das Album als achte posthume Veröffentlichung mit Tupacs Musik.
Eminem, 50 Cent und Biggie
Vier Titel waren bis dahin unveröffentlicht. Die erste Single „Runnin’ (Dying to Live)“ verband Strophen von Tupac und The Notorious B.I.G. mit einem Refrain aus Edgar Winters Stück „Dying to Live“ von 1971. Produziert hatte sie Eminem. Er wolle die Hörer in die Zeit des Streits zurückversetzen, erklärte er; im Rückblick sehe jeder, wie unsinnig dieser Streit gewesen sei, zumal beide als Freunde angefangen hätten. Eminem produzierte außerdem „Ghosts“ und rappte mit den Outlawz auf „One Day at a Time“. Auf „The Realist Killaz“ war 50 Cent zu hören.
Dazu kamen neun ältere Aufnahmen, vom Digital-Underground-Stück „Same Song“, Tupacs erstem Auftritt auf Platte, bis „Starin’ at the World Through My Rearview“. Afeni Shakur, ausführende Produzentin von Film und Album, nannte es wichtig, dass Tupac und Biggie wieder zusammenkämen, für die Fans beider Männer und für die Versöhnung.
Strenge Kritik
Rolling Stone urteilte hart: Von allen posthumen Tupac-Alben sei dieses am stärksten aufgefüllt, und die Schüsse als Rhythmuselement auf zwei der neuen Stücke passten schlecht zu einem Mann, der erschossen wurde.
Eminem und Tupac: Loyal to the Game, Killshot und ein Brief an AfeniThe Notorious B.I.G. (Christopher Wallace)Afeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin