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Meldung vom 22. Januar 2003

„Tupac: Resurrection“ läuft zum ersten Mal beim Sundance-Festival

Kaum fertig geschnitten, schon auf der Leinwand: Am 22. Januar 2003 zeigte das Sundance-Festival Lauren Lazins Tupac-Dokumentarfilm zum ersten Mal.

Am Mittwochabend, dem 22. Januar 2003, lief Tupac: Resurrection beim Sundance Film Festival in Park City, Utah. Für Regisseurin Lauren Lazin war es eine Premiere unter Zeitdruck: Laut Rolling Stone hatte sie den Film erst am Wochenende davor mit ihrem Cutter Richard Calderon fertig geschnitten und war einen Tag später als geplant mit dem Band unter dem Arm nach Utah geflogen. Auch das eigene Team sah das Ergebnis in Park City zum ersten Mal auf einer großen Leinwand.

Ein Film ohne Erzähler

Lazin arbeitete seit 17 Jahren für MTV, zuletzt als verantwortliche Produzentin für Dokumentationen. An Tupac: Resurrection saß sie drei Jahre. Ihr Prinzip: kein Sprecher, keine Fachleute, keine Interviews mit Weggefährten. Tupac erzählt sein Leben allein mit eigenen Worten aus Interviews, Mitschnitten und Archivaufnahmen. Möglich wurde das mit der Unterstützung seiner Mutter Afeni Shakur, die das Material zugänglich machte.

Die Reaktion des Publikums beschrieb Rolling Stone als begeistert und laut. Lazin sagte, sie habe vergessen gehabt, wie witzig Tupac gewesen sei; im Saal sei viel gelacht worden: „Tupac took over. It was his show.“

Noch ohne Verleih

Einen Kinoverleih hatte der Film zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ein Vertrag war in Arbeit. Gezeigt wurde in Sundance eine noch nicht endgültige Fassung, wie Variety später festhielt. Im November 2003 kam der Film in die US-Kinos.

Afeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin

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