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Meldung vom 5. Januar 2003

Bundesermittler prüfen eine Verbindung zum Überfall im Quad Studio

Laut New York Post gehörten die Schüsse auf Tupac im Quad Studio zu den Fällen, die Bundesermittler im Umfeld von Murder Inc. untersuchten.

Anfang 2003 tauchte der Überfall im New Yorker Quad Studio in einer neuen Ermittlung auf. AllHipHop berichtete am 5. Januar 2003 unter Berufung auf die New York Post, die Durchsuchung der Büros von Murder Inc. in Manhattan durch Bundesbehörden sei nur die Spitze einer Untersuchung, die schon rund ein Jahr laufe. Es gehe um Geldwäsche, Waffendelikte und Gewalt im Rapgeschäft, und auf der Liste ungeklärter Fälle stünden auch die Schüsse auf Tupac.

Was die Ermittler suchten

Die Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan wollte nach diesen Angaben klären, ob Geld zwischen Labelchef Irv Gotti und Kenneth „Supreme“ McGriff geflossen war, einem verurteilten Drogenhändler aus Queens. Der Verdacht lautete, Drogengeld könnte Studiotechnik, Fahrten, Essen und Hotelzimmer bezahlt haben. Welche Rolle McGriff beim Überfall auf Tupac gespielt haben soll, ließ der Bericht offen. AllHipHop hielt ausdrücklich fest, dass McGriff weder angeklagt noch je als Verdächtiger in den Schießereien genannt worden war.

Die Nacht im Quad

Tupac hatte das Gebäude kurz nach Mitternacht am 30. November betreten, unter anderem mit Randy „Stretch“ Walker und Freddie Moore. Er wurde fünfmal getroffen, Moore einmal, beide überlebten. Walker wurde auf den Tag genau ein Jahr später in Queens erschossen. Mehr dazu: Shooting 1994 und Stretch.

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