Meldung vom 13. Juni 2000
Von Olatunji bis Mos Def: Tupacs Gedichte werden vertont
Am 13. Juni 2000 meldete MTV News ein Spoken-Word-Album aus Tupacs Gedichten. Leila Steinberg nannte erste Namen, Babatunde Olatunji hatte schon aufgenommen.
Tupacs Gedichte sollten nicht nur gelesen, sondern gehört werden. MTV News berichtete am 13. Juni 2000 von einem Spoken-Word-Album, für das Musiker, Schauspieler und Weggefährten die Texte aus dem Band The Rose That Grew from Concrete einsprechen. Der Band mit 72 Gedichten war Ende 1999 erschienen.
Ein Trommler macht den Anfang
Als Erster nahm laut Leila Steinberg, Tupacs früherer Managerin und Mentorin, der Trommler Babatunde Olatunji auf: „Please Wake Me When I’m Free“, auf Englisch und auf Yoruba, über nigerianischen Rhythmen. K-Ci & JoJo wollten in derselben Woche in Los Angeles „Wife for Life“ einspielen. Genannt wurden außerdem Run von Run-DMC, Mos Def, Quincy Jones, die Outlawz, Danny Glover, Jasmine Guy, Russell Simmons, die Dichterin Sonia Sanchez und der frühere Black Panther Geronimo Pratt.
Die Gedichte blieben unverändert, nur die Musik darunter wechselte: Jazz, Blues, Klassik, afrikanische Klänge, Rock, Reggae und Rap. Steinberg plante zwei Teile, den ersten für September.
Das letzte Wort hat die Mutter
Ausführende Produzenten waren Steinberg, Afeni Shakur, Jamal Joseph und Molly Monjauze. Afeni, die mit Danny Glover selbst ein Gedicht einsprach, sollte über die Auswahl entscheiden. Der Erlös war für wohltätige Zwecke gedacht. Erschienen ist das Album erst im Herbst: The Rose That Grew from Concrete.
Leila SteinbergAfeni Shakur: Panther, Mutter, NachlassverwalterinGeronimo PrattThe Outlawz: Tupacs eigene Crew