Zum Inhalt
Design:StandardSiebdruck
Die deutsche Tupac-Shakur-Seite · seit 2002 Leben, Werk, Umfeld und Tod Design:StandardSiebdruck
United·Tupac.Com Seit 2002
Menü

Meldung vom 11. Februar 1999

Gericht weist C. DeLores Tucker gleich zweimal ab

Anfang 1999 scheiterte die Rap-Gegnerin C. DeLores Tucker in Philadelphia mit ihrer Klage gegen Tupacs Nachlass und mit einer zweiten gegen Time und Newsweek.

Für C. DeLores Tucker begann das Jahr 1999 mit zwei Niederlagen vor demselben Bundesrichter in Philadelphia. Im Januar wies er ihre Klage gegen Tupacs Nachlass ab, wie MTV News am 11. Februar 1999 berichtete. Kurz darauf scheiterte auch ihr Verfahren gegen die Nachrichtenmagazine Time und Newsweek.

Vulgär, aber keine Verleumdung

Tucker, frühere Staatssekretärin von Pennsylvania und eine der bekanntesten Kritikerinnen des Gangsta-Raps, fühlte sich von zwei Stücken auf All Eyez on Me verunglimpft: How Do U Want It und Wonda Why They Call U Bitch. Der Richter nannte die Zeilen über sie laut MTV „unpleasant at best and vulgar at worst“, also bestenfalls unangenehm und schlimmstenfalls vulgär. Verleumderisch seien sie nicht.

Die Klage gegen die Presse

Im zweiten Verfahren ging es um die Berichte über ihre Klage. Time und Newsweek hatten den Punkt aufgegriffen, die Liedtexte hätten das Eheleben von Tucker und ihrem Mann William beeinträchtigt. Das Ehepaar verklagte deswegen nach Angaben von MTV über 100 Medien, darunter MTV selbst. Der Richter stufte Tucker als Person des öffentlichen Lebens ein. Sie hätte den Magazinen böse Absicht nachweisen müssen, das sei ihr nicht gelungen. Sie möge verärgert oder peinlich berührt sein, ihr Ruf habe aber keinen Schaden genommen.

Gegen das Urteil zu den Liedtexten ging Tucker in Berufung.

C. Delores Tucker

KI KI GENERIERT