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Fehden1973 bis 2002

Nas

Tupac griff Nas auf „Makaveli“ an. Tage vor seinem Tod versöhnten sie sich in New York, 2002 erschien „Thugz Mansion“ mit beiden.

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Nasir Jones, geboren am 14. September 1973 in Brooklyn und aufgewachsen in den Queensbridge Houses in Queens, veröffentlichte 1994 mit Illmatic eines der meistgerühmten Rap-Alben überhaupt. Gelegentlich wird seine Geburt auf Long Island verortet; richtig ist Brooklyn. Der Konflikt mit Tupac war kurz, einseitig, und endete, anders als die meisten Fehden des Jahres 1996, mit einer Versöhnung.

Der Anlass

Im Juli 1996 erschien Nas’ zweites Album It Was Written. Tupac verstand den Eröffnungsvers der Single The Message mit seiner Zeile über einen „fake thug“ als Spitze gegen sich; Nas sagte später, die Strophe habe The Notorious B.I.G. gegolten. Zwei Produktionen auf dem Album stammten zudem von Live Squad, der Gruppe von Tupacs früherem Freund Stretch, mit dem er sich überworfen hatte.

Tupac reagierte auf dem Album The Don Killuminati: The 7 Day Theory, aufgenommen im Sommer 1996: In Against All Odds und im Intro Bomb First (My Second Reply) attackierte er Nas und warf ihm vor, seinen Stil und sein Leben zu kopieren. Nas sagte später, er habe geweint, als er Against All Odds hörte, weil er Tupac bewundert habe.

Weitere Vorwürfe werden genannt. Dass Nas’ Sweet Dreams wie Tupacs All Eyez on Me klinge, ist nicht belegt. Die Angabe, auch Nas sei fünfmal angeschossen worden, geht auf Tupacs eigene Zeilen in Against All Odds zurück: Er warf Nas vor, in seinen Texten so zu tun, als habe er wie Tupac fünf Kugeln überstanden. Dass Nas tatsächlich angeschossen wurde, ist nicht belegt.

Die Versöhnung

Am 4. September 1996, am Rande der MTV Video Music Awards, trafen sich Tupac und Nas im Bryant Park in New York. Beide Lager standen sich gegenüber, doch die beiden redeten und legten den Streit bei. Tupac soll zugesagt haben, die Angriffe auf Nas vor der Veröffentlichung des Makaveli-Albums zu entfernen; für ein Treffen in Las Vegas waren sie verabredet. Drei Tage später wurde Tupac angeschossen; laut dem Death-Row-Mitarbeiter Kurt „Kobane“ Couthon hatte er auf der Fahrt nach Las Vegas noch It Was Written gehört. Das Album erschien unverändert.

Nach Tupacs Tod

1999 widmete Nas Tupac und Biggie den Song We Will Survive auf seinem Album I Am…. 2002 erschien Thugz Mansion in zwei Fassungen, eine davon mit Nas, sowohl auf Tupacs posthumem Better Dayz als auch auf Nas’ God’s Son. Nas hat in Interviews immer wieder betont, er habe Tupac seit dessen ersten Songs verehrt. Mehr zum Hintergrund unter Ost gegen West.