Hintergrund · Tupac: Resurrection (Music from and Inspired by the Motion Picture)
Im November 2003 kam ein Dokumentarfilm in die Kinos, der Tupacs Leben ausschließlich mit seinen eigenen Worten erzählt. Regisseurin Lauren Lazin montierte Tupac: Resurrection für MTV Films und Amaru aus Interviews, Reden und Aufnahmen; das Werk wurde für den Oscar als beste Dokumentation nominiert. Der Soundtrack funktioniert ähnlich: Er zeichnet seine Karriere nach und ergänzt sie um einige neu produzierte Stücke.
Bekannte Klassiker zeichnen Tupacs Weg nach
Den Rahmen bilden bekannte Stücke in chronologischer Mischung. Vertreten sind Same Song mit Digital Underground von 1991, Rebel of the Underground, Holler If Ya Hear Me, Bury Me a G von Thug Life, Str8 Ballin', Death Around the Corner und Starin' Through My Rear View. Panther Power stammt aus Tupacs Anfängen in der Bay Area mit Strictly Dope und erinnert an die Black-Panther-Vergangenheit seiner Mutter Afeni Shakur.
Drei neue Beats von Eminem und der Hit mit Biggie
Neu waren drei von Eminem bearbeitete Lieder. Ghost wurde ursprünglich von DJ Pooh produziert; Eminem legte einen neuen Beat darunter und senkte den Einstieg von Tupacs Stimme ab. One Day at a Time (Em's Version) kombiniert Tupac mit Eminem und den Outlawz; Spice 1, der auf der ursprünglichen Fassung zu hören war, fehlt hier. Am bekanntesten wurde Runnin' (Dying to Live) mit The Notorious B.I.G., gebaut auf Edgar Winters Dying to Live. Den Abschluss bildet The Realist Killaz mit 50 Cent.
Platz 2 in den Charts und Platin im Dezember 2003
Das Album stieg auf Platz 2 der Billboard 200 ein und erhielt im Dezember 2003 Platin. Runnin' (Dying to Live) erreichte Platz 19 der Hot 100, Platz 17 in Großbritannien und Platz 12 in Deutschland. Für Eminem war das Projekt der Auftakt zu Loyal to the Game, das er ein Jahr später fast vollständig produzierte. Mehr zum Film bietet die Seite Tupac: Resurrection.
Verkaufszahlen und Angaben
Mitunter werden 4,5 Millionen verkaufte Exemplare genannt. Diese Zahl ließ sich nicht belegen; gesichert ist die Platin-Auszeichnung für eine Million. Einige Gäste werden häufig falsch zugeordnet: Stretch auf Death Around the Corner, Richie Rich auf Same Song. Der Refrain von Runnin' wird aus urheberrechtlichen Gründen nicht zitiert.
