Meldung vom 18. Oktober 2007
Dauerbrenner im Radio: „Changes“ und „California Love“
Elf Jahre nach Tupacs Tod liefen „Changes“ und „California Love“ fast täglich im Radio. Eine Blog-Notiz von 2007 und die Gründe für den Dauererfolg.
Elf Jahre nach Tupacs Tod lief „Changes“ noch mehrmals pro Woche im Radio, fast täglich. Auch „California Love“ war in Diskotheken und Sendern sehr präsent. Als am 18. Oktober 2007 dieser kurze Meinungsbeitrag im Blog der Seite erschien (damals Thuglove.de / United-Tupac.Com), stand ein Befund im Raum: Die Welt hatte Tupac nicht vergessen.
Das Urteil von 2007: Der Beste „nach Elvis“
Der Autor hielt Tupac für den besten Rapper aller Zeiten. Kaum ein Mensch habe trotz seiner Lebensgeschichte so viele Menschen beeindruckt. Seine Bemerkung im Blog, Tupac gelte „nach Elvis“ als Bester, war allerdings eine Zuspitzung ohne Beleg.
Platz 1 bei Death Row, posthum zu den Grammys
Beide Songs gehören zu Tupacs bekanntesten Aufnahmen, aus unterschiedlichen Gründen. „California Love“ mit Dr. Dre und Roger Troutman erschien Ende 1995, kurz nach Tupacs Wechsel zu Death Row. Als Doppel-A-Seite mit „How Do U Want It“ stand der Song 1996 zwei Wochen auf Platz 1 der Billboard Hot 100 und führte auch in Italien, Neuseeland und Schweden die Charts an.
„Changes“ erschien erst nach seinem Tod, am 13. Oktober 1998, als Single des Albums Greatest Hits. Die Strophen gehen auf Aufnahmen von 1992 zurück, der Refrain greift Bruce Hornsbys „The Way It Is“ auf. Der Song wurde bei den Grammys 2000 als beste Rap-Solo-Darbietung nominiert, als bislang einziger posthumer Beitrag in dieser Kategorie. Greatest Hits wurde in den USA mit Diamant ausgezeichnet, als eines von nur wenigen Hip-Hop-Alben überhaupt.
Kein Strohfeuer: In die Hall of Fame
Die Präsenz im Radio war kein Strohfeuer. 2010 nahm die Library of Congress Tupacs „Dear Mama“ in das National Recording Registry auf, als dritten Rap-Song überhaupt. 2017 wurde Tupac im ersten möglichen Jahr in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. „Changes“ und „California Love“ laufen im Radio, in Clubs und auf Streamingplattformen verlässlich weiter.