Meldung vom 14. Oktober 2007
„2Pac lebt“: Ein Blogbeitrag gegen den Rückkehr-Mythos
Zahlenspiele um die 7 Day Theory und angebliche Rückkehr-Mythen: Wie der Blog 2007 gegen „2Pac lebt“ argumentierte und was die Fakten zeigen.
Archiv-Notiz: Am 14. Oktober 2007 erschien im Blog der Seite (damals Thuglove.de / United-Tupac.Com) ein Meinungsbeitrag gegen einen vertrauten Mythos. Während Fans über angebliche Zahlencodes und eine Rückkehr spekulierten, stellte der Autor mit Fakten klar: Tupac Shakur ist tot.
Geldmacherei statt Auferstehung
Der Autor wunderte sich, warum Fans immer wieder auf Theorien wie „2Pac lebt“ oder „2Pac kommt wieder“ hereinfielen. Die Zahlenspiele um die „7 Day Theory“, nach denen Tupac nach sieben Jahren zurückkehren werde, hielt er für Geldmacherei.
Er erwähnte auch die Annahme mancher Fans, Tupac sei erst um 2001 gestorben, weil das Album Until the End of Time noch so sehr nach ihm klinge, für den Autor sein Lieblingsalbum. Er selbst glaubte nicht daran: Wer die Tränen von Jada Pinkett Smith im Interview auf der Tupac: Resurrection-DVD sehe, wisse, dass Tupac tot sei.
Sieben Tage im August 1996
Die Theorien knüpften an das Album The Don Killuminati: The 7 Day Theory an, das am 5. November 1996, knapp zwei Monate nach Tupacs Tod, unter dem Namen Makaveli erschien. Den Künstlernamen lehnte Tupac an den Staatstheoretiker Machiavelli an; Fans deuteten ihn und den Titel als versteckte Hinweise. Laut der Zeitschrift XXL bezog sich der Titel jedoch darauf, dass das Album in sieben Tagen in der ersten Augustwoche 1996 fertiggestellt wurde.
Belege für ein Überleben gab es nie. Tupac starb am 13. September 1996 um 16.03 Uhr im University Medical Center in Las Vegas; als Todesursache wurden Atem- und Herzstillstand infolge mehrerer Schussverletzungen festgehalten. Sein Leichnam wurde am folgenden Tag eingeäschert. Auch spätere Veröffentlichungen boten kein Rätsel: Until the End of Time (2001) bestand aus Aufnahmen von 1995 und 1996.
Vom Coachella-Auftritt zum Mordurteil 2026
Die „2Pac lebt“-Gerüchte hielten sich weiter. Neue Nahrung bekamen sie etwa 2012, als bei Coachella eine Projektion Tupacs neben Snoop Dogg und Dr. Dre auftrat.
Die Justiz beschäftigte sich derweil mit seinem Tod: Am 31. August 2026 sprach eine Jury in Las Vegas Duane „Keffe D“ Davis des Mordes an Tupac schuldig (Mord ersten Grades). Stand Oktober 2026: Das Urteil ist nicht rechtskräftig (Davis kündigte Berufung an), das Strafmaß ist für den 13. Oktober 2026 angesetzt. Mehr: Tupacs Mörder nach 22 Jahren entlarvt?