Meldung vom 28. April 2026
Zivilklage nach 30 Jahren: Tupacs Familie zieht vor Gericht
Gegen Duane Davis und unbekannte Beklagte: Tupacs Familie reicht Zivilklage ein, und stützt sich auch auf eine Netflix-Dokumentation über Sean Combs.
Dreißig Jahre nach Tupac Shakurs Tötung zieht seine Familie vor Gericht: Am 28. April 2026 reichte sie eine Zivilklage wegen unrechtmäßigen Todes ein.
Bisher ist nur Duane Davis beklagt
Beklagt ist bisher nur Duane „Keffe D“ Davis, dazu eine unbestimmte Zahl von „John Doe“-Beklagten, die die Kläger im Laufe des Verfahrens ermitteln wollen. Die Anwälte der Kanzlei Quinn Emanuel schreiben, es gebe weiterhin Personen, die an der Tötung beteiligt gewesen und nach 30 Jahren nicht zur Verantwortung gezogen worden seien. Familie und Anwälte stützen sich auf Protokolle der Grand Jury und die Netflix-Dokumentation Sean Combs: The Reckoning vom Dezember 2025.
Breiter Raum für Combs, aber keine Klage
Die Klage richtet sich nicht ausdrücklich gegen Combs, widmet ihm aber breiten Raum. Combs bestreitet seit Jahren jede Beteiligung und nannte den Film ein „Machwerk“. Er wurde im Fall Shakur nie beschuldigt oder angeklagt.
Mopreme Shakur erklärte gegenüber The Source seine Entscheidung zur Klage. Mehr zur Rechtslage: Rechtsfälle.
Mopreme ShakurAfeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin