Meldung vom 29. Juli 2025
Klage um „White Man'z World“: Khalid Muhammads Nachlass fordert Millionen
Fünf Millionen Dollar je Verstoß: Wegen unlizenzierter Sprachsamples auf dem Makaveli-Album verklagen Khalid Muhammads Erben das Label von Tupac.
Fünf Millionen Dollar je Verstoß, dazu Anwaltskosten und eine Unterlassungsverfügung: Mit dieser Forderung meldeten Medien Ende Juli 2025 drei Bundesklagen des Nachlasses von Dr. Khalid Abdul Muhammad in Kalifornien. Der Vorwurf: Auszüge seiner Reden seien ohne Lizenz in Musik verwendet worden, darunter in Tupacs „White Man’z World“ auf dem posthumen Album The Don Killuminati: The 7 Day Theory, in Public Enemys „Night of the Living Baseheads“ und in D’Angelos „1000 Deaths“.
Nicht gegen Tupac, sondern gegen die Verwalter
Muhammads Schwester Gloria Valson betonte, es gehe nicht gegen Tupac selbst; verantwortlich seien jene, die seine Musik nach dem Tod verwaltet hätten. Anwalt Malik Zulu Shabazz sprach von einer Frage der Anerkennung und Bezahlung.
Der Nachlass von Tupac äußerte sich in den Berichten nicht; die Klagen sind nicht entschieden. Die Rechtslage rund um Tupacs Katalog beschreibt Rechtsfälle.