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Meldung vom 19. Dezember 2023

Geständnisse als „Unterhaltung“: Davis beantragt Freilassung

Seine früheren Aussagen seien bloß „Unterhaltung“ gewesen: Duane Davis fordert Kaution bis 100.000 Dollar. Die Anklage hält ihn für den „Shot-Caller“.

Seine eigenen Aussagen in Buch und Interviews seien bloß „Unterhaltung“ gewesen und dienten dem finanziellen Vorteil: Am 19. Dezember 2023 beantragten die Pflichtverteidiger von Duane Davis, ihren Mandanten bis zum Prozess auf freien Fuß zu setzen, mit elektronischer Fußfessel und gegen eine Kaution von höchstens 100.000 Dollar.

Weder Fluchtgefahr noch unabhängige Beweise

Davis sei weder fluchtgefährdet noch eine Gefahr für die Allgemeinheit, argumentierte die Verteidigung. Zudem habe er Darmkrebs gehabt, der derzeit in Remission sei, und die Haftbedingungen schadeten seiner Gesundheit. Außer diesen Schilderungen habe die Anklage keine unabhängigen Beweise vorgelegt, die ihn mit der Tat verbinden; die übrigen Beweise beruhten zu einem großen Teil auf Hörensagen.

Die Staatsanwaltschaft hält Davis für den „Shot-Caller“

Am 28. Dezember widersprach die Staatsanwaltschaft: Davis habe „immer wieder gestanden“, verantwortlich zu sein, und nun wolle er, dass das Gericht seine Worte ignoriere. Er sei der „Shot-Caller“ gewesen.

Die Anhörung wurde auf den 2. Januar 2024 angesetzt, siehe die Meldung vom 2. Januar. Hintergrund: Die Ermittlungen.