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Meldung vom 21. Juni 2019

Tupac-Nachlass klagt mit Soundgarden gegen Universal Music

Bis zu 500.000 Titel vernichtet: Warum Tupacs Nachlass 2019 mit Soundgarden gegen Universal Music vor Gericht zog und was aus den Masterbändern wurde.

Als 2008 ein Lager auf dem Universal-Gelände brannte, erklärte der Konzern öffentlich, es habe keinen Verlust gegeben. Am 11. Juni 2019 berichtete das New York Times Magazine, dass bis zu 500.000 Titel zerstört worden seien; eine Liste der Zeitung nannte auch Tupac unter den Betroffenen. Am 21. Juni 2019 reichten Soundgarden, Hole, Steve Earle, die Ex-Frau von Tom Petty und Tom Whalley für den Afeni Shakur Trust, der Tupacs Nachlass verwaltet, eine Sammelklage gegen die Universal Music Group ein. Billboard und Rolling Stone berichteten.

Kläger fordern die Hälfte der Millionenzahlungen

Die Kläger werfen Universal vor, das Ausmaß heruntergespielt zu haben, während der Konzern Versicherungs- und Vergleichszahlungen von angeblich 150 Millionen Dollar erhielt. Sie verlangen die Hälfte davon sowie die Hälfte nicht gedeckter Verluste, wie es ihre Verträge vorsähen.

Universal gibt Entwarnung, der Nachlass zieht sich zurück

Für Tupacs Nachlass dauerte der Streit nicht lange: Im August erklärte Universal, Tupacs Masterbänder seien nicht verloren; im März 2020 zog sich der Nachlass zurück.

Afeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin