Meldung vom 12. Februar 2016
Regisseur Benny Boom über „All Eyez on Me“: Sieben Details zum Tupac-Film
Im Billboard-Interview spricht Benny Boom über „All Eyez on Me“: Der Film zeige Tupacs ganzes Leben und spare die Verurteilung von 1995 nicht aus.
Als Benny Boom Ende November 2015 an Bord kam, war er bei All Eyez on Me bereits der dritte Regisseur nach Carl Franklin und John Singleton. Gedreht wurde ab Dezember, mit Blick auf einen Start im September. Im Interview für Billboard (Heft vom 20. Februar 2016) sprach Boom über das Projekt und nannte zentrale Schwerpunkte.
Keine Schönfärberei: Ein Revolutionär statt Ost gegen West
Der Film erzähle Tupacs Leben „von vor seiner Geburt“ an: Seine Eltern waren Black Panthers, man sehe die Kämpfe seiner Jugend. Die Geschichte werde nicht geschönt; auch die Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs 1995, die Tupacs Leben verändert habe, komme vor.
Es gehe um einen Revolutionär, nicht bloß um einen Musiker, und nicht um eine Seite im Streit zwischen Ost- und Westküste. Den Vorwurf John Singletons, die Beteiligten respektierten Tupacs Erbe nicht, wies Boom zurück.
Demetrius Shipp Jr. und die Verbindung zu „Toss It Up“
Hauptdarsteller Demetrius Shipp Jr. kenne Tupac von klein auf: Sein Vater war als Produzent an „Toss It Up“ beteiligt. Weitere Rapper sollten vor allem auf dem Soundtrack mitwirken.