Meldung vom 27. Januar 2016
Doku Murder Rap: Kadings Vorwürfe gegen Sean Combs
Kading behauptet, Sean Combs habe ein Kopfgeld auf Tupac ausgesetzt. Combs bestreitet jede Beteiligung und wurde in dem Mordfall nicht angeklagt.
Ende Januar 2016 rollte der Dokumentarfilm Murder Rap die Morde an Tupac und Notorious B.I.G. neu auf, wie der Guardian berichtete. Im Mittelpunkt steht der frühere Polizeidetektiv Greg Kading, der ab 2006 zu den Fällen ermittelte und später eine Sonderkommission leitete.
Eine Million Dollar für Keffe D
Wie The Source Anfang Februar berichtete, behauptet Kading, Sean „Diddy“ Combs habe dem Crip-Mitglied Duane „Keffe D“ Davis eine Million Dollar geboten, damit er Tupac und Suge Knight töte. Erschossen habe Tupac nach einem Streit am selben Abend Orlando Anderson. Knight habe seinerseits für 13.000 Dollar einen Racheakt an Biggie bestellt.
Combs bestreitet jede Beteiligung
Das sind Kadings Aussagen. Combs hat jede Beteiligung bestritten, wie der Guardian festhielt; Knight war nicht zu erreichen. Im April sagte Combs bei The Breakfast Club auf die Frage nach dem Film, man diskutiere keinen „nonsense“. Der Guardian vermerkte außerdem, Anderson und Pooch Fouse seien inzwischen in unabhängigen Vorfällen getötet worden.
Combs wurde in dem Mordfall nicht angeklagt. Duane Davis holte die Justiz erst Jahrzehnte später ein: 2023 wurde er festgenommen, 2026 schuldig gesprochen (Prozess gegen Duane Davis).