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Meldung vom 23. Juni 2010

„Dear Mama“ kommt ins nationale Tonarchiv der Library of Congress

Als dritter Hip-Hop-Titel nach Grandmaster Flash und Public Enemy nahm die Library of Congress im Juni 2010 Tupacs „Dear Mama“ in ihr Register auf.

Am 23. Juni 2010 gab die Library of Congress in Washington die 25 Neuzugänge ihres National Recording Registry bekannt, des Verzeichnisses der Tonaufnahmen, die als kulturell, historisch oder künstlerisch bedeutsam für die USA gelten und mindestens zehn Jahre alt sein müssen. Darunter war Tupacs „Dear Mama“ von 1995.

Ein Lied über eine Mutter in Armut und Sucht

Die Bibliothek beschrieb den Song als innige Hommage an Mütter, die mit Sucht und Armut kämpfen. Tupac erzählt darin von seiner eigenen Mutter Afeni Shakur. Programmkoordinator Steve Leggett nannte das Stück im Vergleich „relativ zahm“, verwies aber auf den unbestreitbaren kulturellen Einfluss des Hip-Hop.

Tupac war damit nach Grandmaster Flash und Public Enemy erst der dritte Rapper im Register. Im selben Jahrgang wurden unter anderem „Tutti Frutti“ von Little Richard, Horses von Patti Smith, Red Headed Stranger von Willie Nelson und „Radio Free Europe“ von R.E.M. aufgenommen. Mit dieser Auswahl umfasste das Register 300 Aufnahmen. Bibliothekar James Billington sagte, die Liste zeige die Vielfalt, Menschlichkeit und Kunstfertigkeit der amerikanischen Klanglandschaft.

Was die Aufnahme für Tupacs Nachruhm bedeutet, ordnet die Seite Library of Congress und Vatikan ein.

Afeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin

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