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Meldung vom 18. März 2009

Amaru verklagt Morgan Creek auf zehn Millionen Dollar

Die Gegenklage im Streit um das Tupac-Biopic: Im März 2009 forderte Afeni Shakurs Firma Amaru zehn Millionen Dollar Schadenersatz von Morgan Creek.

Einen Monat nachdem Morgan Creek Klage eingereicht hatte, schlug Amaru Entertainment zurück. Wie rap.de am 18. März 2009 berichtete, verlangte die Firma von Afeni Shakur vor einem Gericht in Los Angeles zehn Millionen Dollar Schadenersatz von der Filmfirma.

Der Vorwurf: Sabotage

Amaru warf Morgan-Creek-Chef James Robinson vor, das Filmprojekt sabotiert zu haben, nachdem die Gespräche zwischen beiden Seiten gescheitert waren. Mit dem Streit um die Rechte habe Morgan Creek andere Studios wie Paramount abgeschreckt und es schwer gemacht, den Film anderswo herauszubringen. Ein Sprecher von Amaru kündigte an, die Gegenklage werde Morgan Creek teuer zu stehen kommen.

Die Gegenseite blieb bei ihrer Darstellung: Laut ihren Anwälten hatte im Dezember 2008 ein fertiger Vertrag vorgelegen, den Amaru habe platzen lassen. Afeni Shakur bestritt das. Einen Vertrag habe es nie gegeben, allenfalls mündliche Absprachen.

Während sich beide Seiten verklagten, lief in den US-Kinos Notorious, der Film über Biggie, mit großem Erfolg. Ein Gericht ließ den Streit im Herbst 2009 auf einen Geschworenenprozess zulaufen.

Afeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin

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