Meldung vom 27. August 2007
Afeni Shakurs Leben soll als Film „Dear Mama“ ins Kino
Young Noble von den Outlawz sicherte sich 2007 mit seiner Firma HollyHood Filmz die Filmrechte an der Lebensgeschichte von Tupacs Mutter.
Ende August 2007 gaben Young Noble von den Outlawz und der Regisseur Omar „Ice Man“ Sharif bekannt, dass ihre Produktionsfirma HollyHood Filmz die Filmrechte an Dear Mama: The Life Story of Afeni Shakur erworben hatte. Entstehen sollte der Spielfilm gemeinsam mit Amaru Entertainment, der Firma von Tupacs Mutter. Den Titel lieh sich das Projekt von Tupacs Song „Dear Mama“.
Von Lumberton bis nach Tupacs Tod
Geplant war ein Bogen über das ganze Leben von Afeni Shakur: die Kindheit in Lumberton, North Carolina, ihre Rolle als führendes Mitglied der Black Panther Party, die Zeit im Gefängnis, als sie mit Tupac schwanger war, ihre Drogensucht und die Jahre nach dem Tod ihres Sohnes.
Young Noble nannte die Geschichte „längst überfällig“. Er erinnerte daran, dass Afeni Shakur sich als Schwangere im Bombenprozess gegen die Panther selbst verteidigt hatte, und sagte, die Welt solle erfahren, woher Tupac Verstand, Herz und Mut hatte. Afeni Shakur habe dem Projekt ihren Segen gegeben.
Den Soundtrack sollten Young Buck und die Outlawz betreuen; genannt wurden unter anderem 50 Cent und T.I. Einen Verleih gab es noch nicht, HollyHood Filmz verhandelte nach eigenen Angaben mit Studios. Nicht zu verwechseln ist das Vorhaben mit der Doku-Serie Dear Mama von Allen Hughes aus dem Jahr 2023.
Afeni Shakur: Panther, Mutter, NachlassverwalterinThe Outlawz: Tupacs eigene Crew