Meldung vom 13. September 2005
Bericht: Bundesanwälte prüfen den Überfall von 1994 neu
Am neunten Todestag 2005 meldete AllHipHop unter Berufung auf anonyme Quellen, New Yorker Bundesanwälte hätten den Überfall in den Quad Studios wieder aufgenommen.
Am 13. September 2005, dem neunten Todestag, veröffentlichte AllHipHop eine Meldung, die sich nur auf ungenannte Quellen stützte. Anonyme Ermittler hätten dem Portal gesagt, die Bundesanwaltschaft für den südlichen Bezirk von New York habe den Überfall in den Quad Studios vom November 1994 wieder aufgenommen. Geprüft werde, ob die Schüsse in der Lobby mit Tupacs Tod in Las Vegas 1996 zusammenhingen. Eine Bestätigung gab es nicht: Die Behörde äußerte sich mit Hinweis auf laufende Ermittlungen nicht.
Ein Name im Mittelpunkt
Nach Darstellung der Quelle richtete sich das Interesse vor allem auf James „Jimmy Henchman“ Rosemond, damals Manager von The Game. Tupac hatte ihn nach dem Überfall öffentlich beschuldigt, unter anderem in „Against All Odds“. Rosemond wies das gegenüber AllHipHop zurück. Er unterstütze jede Untersuchung beider Fälle und würde sie sogar selbst bezahlen, damit die Wahrheit ans Licht komme. Tupac sei ein guter Freund gewesen, und er wolle niemandes Sündenbock sein.
Was daraus wurde
Ob es diese Ermittlungen 2005 tatsächlich gab, ist durch keine weitere Quelle belegt. Die bekannten neuen Hinweise zum Überfall stammen erst aus späteren Jahren, etwa das Geständnis von Dexter Isaac 2011.
James „Jimmy Henchman“ RosemondJacques „Haitian Jack“ AgnantSean „Puffy“ Combs und Bad Boy RecordsThe Notorious B.I.G. (Christopher Wallace)