Meldung vom 25. Januar 2005
„Tupac: Resurrection“ ist für den Oscar nominiert
Lauren Lazin und Karolyn Ali im Rennen um den Dokumentarfilm-Oscar: Am 25. Januar 2005 gab die Academy die Nominierungen bekannt.
Am 25. Januar 2005 gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences die Nominierungen für die 77. Oscar-Verleihung bekannt. In der Kategorie Dokumentarfilm stand Tupac: Resurrection auf der Liste, nominiert waren Regisseurin Lauren Lazin und Produzentin Karolyn Ali. Die Konkurrenz bildeten Born into Brothels, Super Size Me, The Story of the Weeping Camel und Twist of Faith.
Kleiner Etat, teure Musikrechte
Schon im Dezember 2004 hatte Variety den Film in seiner Preisberichterstattung vorgestellt. Lazin sagte dort, das Budget sei klein gewesen, der größte Posten seien die Musikrechte. Eigene Aufnahmen drehte sie auf Super-16-Film, dazu kam vorhandenes Material von Betacam, VHS und digitalem Video. Als besonders eindrückliche Szene hob Variety eine Stelle hervor, in der Tupac sagt, er habe seinen frühen Tod geahnt und nehme deshalb drei Songs am Tag auf, damit ein Album fertig sei, falls ihm etwas passiere.
Der Abend der Verleihung
Bei der Verleihung am 27. Februar 2005 ging der Oscar an Born into Brothels von Ross Kauffman und Zana Briski. Afeni Shakurs Team nutzte die Oscar-Saison auch für die Stiftung: Bei solchen Anlässen habe man immer Prospekte für das geplante Kunstzentrum der Stiftung dabeigehabt, erinnerte sich ihre Anwältin Dina LaPolt 2016 im Rolling Stone. Mehr Ehrungen: Auszeichnungen.