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Meldung vom 8. Februar 2005

Mutulu Shakur hofft in Atlanta auf eine frühere Freilassung

Im Februar 2005 stellte sich Tupacs Stiefvater Mutulu Shakur einer Anhörung zur Bewährung. Der Anhörungsbeamte gab ihm teilweise recht.

Anfang Februar 2005 ging es für Dr. Mutulu Shakur um die Frage, wann er auf Bewährung freikommen könnte. Tupacs Stiefvater saß im Bundesgefängnis von Atlanta. Er war im Februar 1986 festgenommen und zu 60 Jahren Haft verurteilt worden. Die Anklage hatte ihm unter anderem Verschwörung zu Banküberfällen und Hilfe bei der Flucht von Assata Shakur vorgeworfen. Er selbst bestritt die Vorwürfe stets.

Unterstützung aus Atlanta

AllHipHop berichtete am 7. Februar über die bevorstehende Anhörung. Das Malcolm X Grassroots Movement in Atlanta rief seine Anhänger auf, Shakur zu unterstützen, und lobte seine frühere Arbeit in der Drogenentzugshilfe. AllHipHop hielt fest, dass Mutulu nicht Tupacs leiblicher Vater war, beide sich aber offen als Vater und Sohn verstanden.

Ein Teilerfolg

Nach Angaben seiner Anwältin Teri Thompson fand die Anhörung am 8. Februar 2005 statt. Ihre Seite argumentierte, die Bewährungskommission hätte die Entscheidung von 1996 rückwirkend anwenden müssen. Der Anhörungsbeamte stimmte dem nach ihrer Darstellung zu und wollte das der Kommission empfehlen. Shakur könne dann schon 2011 statt 2017 für eine Entlassung in Betracht kommen. Eine Entscheidung der Kommission nannte das Schreiben noch nicht.

Dr. Mutulu Shakur: Akupunkteur, Revolutionär, StiefvaterAssata Shakur

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