Meldung vom 10. September 2002
Biggies Familie weist LA-Times-Bericht zurück und legt ein Alibi vor
Nach dem LA-Times-Bericht über Tupacs Tod wies Biggies Familie jeden Vorwurf zurück. Biggie sei am 7. September 1996 in New York und New Jersey gewesen.
Die Familie von Christopher Wallace, The Notorious B.I.G., wehrt sich gegen die Serie der Los Angeles Times. Noch am Tag der Veröffentlichung, dem 6. September 2002, nannte sie den Bericht „patently false“ und eines der extremsten Beispiele unverantwortlichen Journalismus, das sie je gesehen habe. Biggie sei weder in Las Vegas gewesen noch habe er den Mord geplant, bezahlt oder eine Waffe gestellt. Eine Klage gegen die Zeitung werde geprüft.
Studio in New York, Boxkampf in Teaneck
Am 10. September legte der Nachlass nach und sprach von „100% Corroboration“. Am 7. September 1996 habe Biggie in einem New Yorker Studio Gesang aufgenommen und sei danach in sein Haus in Teaneck (New Jersey) gefahren. Manager Wayne Barrow sagte, er sei im Studio dabei gewesen: „No way was he in Vegas.“ Lil’ Cease von Junior M.A.F.I.A. erklärte, er habe mit Biggie dort den Kampf zwischen Mike Tyson und Bruce Seldon im Fernsehen gesehen. Als Belege nannte der Nachlass Studiounterlagen und eine Bandaufnahme der Sitzung, an jenem Tag sei das Stück Nasty Boy entstanden.
Der Bericht sei respektlos gegenüber beiden Familien, auch gegenüber der Familie Shakur, erklärten die Angehörigen. Der Vorwurf gegen Biggie wurde nie bewiesen (mehr zum Fall Philips).