Meldung vom 9. August 2001
Daz Dillinger verklagt Death Row und Suge Knight
Wenige Tage nach Suge Knights Entlassung im August 2001 verklagte Daz Dillinger Death Row: Er sei um mehr als eine Million Dollar betrogen worden.
Kaum war Suge Knight aus der Haft entlassen, landete er vor Gericht. Weniger als eine Woche nach seiner Freilassung am 6. August 2001 reichte Daz Dillinger, mit bürgerlichem Namen Delmar Arnaud, beim Superior Court von Los Angeles County Klage gegen Death Row Records, den Musikverlag Suge Music und Knight persönlich ein.
Eine Million Dollar und Drohungen
Die Klage umfasste neun Punkte wegen Vertragsbruchs. Nach Darstellung von Daz verletzten Label und Knight fünf Platten- und Verlagsverträge aus den Jahren 1993 bis 1998. Sie hätten ihm bewusst Geld vorenthalten und ihm Gewalt angedroht. Insgesamt sei er um mehr als eine Million Dollar gebracht worden, bezahlt habe man ihm nur 75.000 Dollar. Seine Songs hätten nach Angaben der Los Angeles Times in seiner Zeit bei Death Row mehr als 15 Millionen Dollar Umsatz gebracht.
Strittig war, ob ihm aus den älteren Verträgen überhaupt noch Tantiemen zustanden: Eine Vereinbarung von 1998 sollte sie ersetzen. Wie Daz mit Tupac zusammenarbeitete, beschreibt seine Personenseite; die Umstände von Knights Freilassung stehen in der Meldung vom 6. August.