Meldung vom 6. August 2001
Suge Knight ist nach fast fünf Jahren wieder frei
Am 6. August 2001 verließ Suge Knight ein Bundesgefängnis in Oregon. Er hatte wegen der Schlägerei in Las Vegas in der Nacht der Schüsse auf Tupac gesessen.
Suge Knight ist wieder auf freiem Fuß. Am Montag, dem 6. August 2001, verließ der Gründer von Death Row Records ein Bundesgefängnis in Sheridan im US-Bundesstaat Oregon und flog nach Los Angeles, wie ABC News berichtete. Er hatte gut die Hälfte einer neunjährigen Strafe verbüßt.
Die Strafe hing an der Nacht von Las Vegas
Knight stand seit 1995 unter Bewährung. Damals hatte er im Verfahren um einen Angriff auf zwei Rapper in einem Tonstudio in Hollywood im Jahr 1992 auf „no contest“ plädiert, die Vorwürfe also nicht bestritten. Gegen diese Auflagen verstieß er im September 1996 mit der Schlägerei in einem Hotel in Las Vegas, bei der er laut AllHipHop auf Orlando Anderson einprügelte. Wenige Stunden später wurde Tupac in Knights Wagen tödlich angeschossen. Schon am 20. April 2001 war Knight aus dem Staatsgefängnis Mule Creek in Kalifornien entlassen und für den Rest der Haft in die Bundesanstalt verlegt worden.
„Welcome Home Suge“
Vor der Firmenzentrale von Death Row empfing ihn eine Plakatwand mit der Aufschrift „Welcome Home Suge“. Der Los Angeles Times sagte er, er sei „stress-free“ und wolle „better things“ tun. Noch am selben Abend wollte er ins Studio. Vorwürfe aus Rolling Stone und der VH1-Sendung „Behind the Music“, er habe mit dem Mord an Biggie zu tun, nannte Knight laut AllHipHop Lügen.