Meldung vom 2. August 1998
Leila Steinberg und Afeni Shakur planen ein Tribute-Album
Ziggy Marley, Smash Mouth, Roberta Flack: Im August 1998 warben Tupacs Mutter und seine frühere Managerin Musiker an, die seine Texte neu singen sollten.
Am 2. August 1998 berichtete die Los Angeles Times von einem ungewöhnlichen Projekt. Tupacs frühere Managerin Leila Steinberg und seine Mutter Afeni Shakur suchten Musiker aus allen Stilrichtungen für ein Tribute-Album. Sie sollten seine Texte in ihrem eigenen Stil neu aufnehmen, die meisten gesungen statt gerappt. Erscheinen sollte das Album im Frühjahr 1999 bei Amaru, passend zu einer großen Ausstellung der Rock and Roll Hall of Fame über zwei Jahrzehnte Rap.
Von Ziggy Marley bis Roberta Flack
Zugesagt hatten Ziggy Marley, Smash Mouth, Bone Thugs-n-Harmony, Meshell Ndegeocello, Roberta Flack und der frühere Motown-Produzent Lamont Dozier. Interesse zeigten nach Steinbergs Worten Madonna und die Wallflowers, umworben wurden Sting, Prince, Alanis Morissette und Seal.
Die Idee entstand aus einem Unterrichtsprogramm, das Steinberg in Berkeley mit Tupacs Texten entwickelt hatte. Sie nannte Dear Mama, Papa’z Song und Life Goes On als Beispiele für Lieder, die Jugendliche jeder Herkunft ansprächen. Spätere Projekte mit seinen Texten: The Rose That Grew from Concrete.
Leila SteinbergAfeni Shakur: Panther, Mutter, NachlassverwalterinBone Thugs-n-Harmony