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Meldung vom 9. Dezember 1997

Gericht: Billy Garland erbt nichts von Tupac

820 Dollar, eine Tüte Erdnüsse und eine Kinokarte: Am 9. Dezember 1997 wies ein Richter in Los Angeles den Erbanspruch von Tupacs leiblichem Vater ab.

Am 9. Dezember 1997 wies Richter Arnold Gold vom Superior Court in Los Angeles den Erbanspruch von William „Billy“ Garland ab. Der Lastwagenfahrer aus New Jersey, Tupacs leiblicher Vater, hatte die Hälfte des Nachlasses verlangt. Afeni Shakur hatte sich mit aller Kraft dagegen gewehrt: Garland sei ein abwesender Vater gewesen, der kaum etwas zu Tupacs Erziehung beigetragen habe.

DNA allein reicht nicht

Ein DNA-Test hatte Garlands Vaterschaft im Herbst mit 99,97 Prozent Wahrscheinlichkeit bestätigt. Doch vor Gericht ging es um mehr als Biologie. Belegt waren als Garlands Beitrag 820 Dollar, eine Tüte Erdnüsse und eine Kinokarte für Rollerball; 15 der 25 Lebensjahre seines Sohnes hatte er ihn nicht gesehen. Der Richter nannte seine Beiträge zu Unterhalt und Fürsorge verschwindend gering.

Nachlassanwalt Richard Fischbein sprach von einer Niederlage für Väter, die sich nicht kümmern. Garlands Anwalt Mitchell Reinis kündigte an, eine Berufung habe gute Chancen. Im Oktober 1998 zog Garland sie zurück und nahm einen Vergleich über 540.000 Dollar an. Wie Garland im Sommer vor Gericht aussagte, steht im Magazin: Tupacs Vater Billy Garland sagt vor Gericht aus.

Billy GarlandAfeni Shakur: Panther, Mutter, Nachlassverwalterin

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