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Meldung vom 12. Februar 1997

Snoop Doggy Dogg und Puffy Combs erklären die Ost-West-Fehde für beendet

Bei einer Sitcom-Aufzeichnung standen Death Row und Bad Boy nebeneinander: Im Februar 1997 riefen Snoop und Puffy die Fans auf, den Streit ruhen zu lassen.

Am 12. Februar 1997 traten Snoop Doggy Dogg von Death Row und Sean „Puffy“ Combs von Bad Boy gemeinsam vor die Presse. Anlass war die Aufzeichnung einer Folge der „Steve Harvey Show“ für den Sender WB. Beide forderten ein Ende der Rivalität zwischen Ost- und Westküste, die den Hip-Hop seit zwei Jahren überschattete. Medien und Fans sollten die Sache ruhen lassen, sagte Combs; Snoop erinnerte daran, dass Kinder in aller Welt zusehen.

Fünf Monate nach Tupacs Tod

Die Los Angeles Times erinnerte an den Ursprung der Feindschaft: Tupac hatte Combs, The Notorious B.I.G. und andere mit dem Überfall in New York 1994 in Verbindung gebracht, bei dem auf ihn geschossen wurde. Combs nannte die Drohungen nun „Hype“; gegen Death Row habe er nichts.

Snoop sprach am selben Tag auch von einer Versöhnung mit Dr. Dre und einem gemeinsamen Album. Vier Wochen später wurde Biggie in Los Angeles erschossen. Den Hintergrund erzählt Ost gegen West.

Snoop DoggSean „Puffy“ Combs und Bad Boy RecordsThe Notorious B.I.G. (Christopher Wallace)Dr. Dre

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