Meldung vom 25. Dezember 1996
Geiselnahme in Lima: Der Name Tupac Amaru in den Schlagzeilen
Eine Rebellengruppe in Peru trug denselben Namen wie der tote Rapper. Die Los Angeles Times erklärte im Dezember 1996, was beide mit einem Inka verbindet.
Im Dezember 1996 hielt in Lima eine Rebellengruppe Geiseln fest, die Revolutionäre Bewegung Tupac Amaru. Für junge Musikfans in den USA klang der Name vertraut, schrieb die Los Angeles Times am 25. Dezember: Tupac Amaru Shakur, der im September in Las Vegas erschossene Rapper, trug ihn ebenfalls.
Vom Inka-Herrscher zur Guerilla
Die Zeitung erklärte die gemeinsame Wurzel. Afeni Shakur hatte ihren Sohn nach Tupac Amaru benannt, einem Inka-Herrscher des 16. Jahrhunderts, der den letzten Widerstand gegen die Spanier anführte und 1572 hingerichtet wurde. Im 18. Jahrhundert berief sich José Gabriel Condorcanqui auf ihn, führte 1780 einen Bauernaufstand gegen die Kolonialherren an und wurde 1781 hingerichtet. 1984 übernahm eine linke Gruppe den Namen, die nun hinter der Geiselnahme stand.
Mehr zur Herkunft und Bedeutung des Namens: Der Name Tupac Amaru.