Hintergrund · Dear Mama (CD 1, 1999)
Zwei CDs für eine Single mit unterschiedlichen B-Seiten: In Großbritannien trieben Labels Ende der Neunziger die Verkäufe mit dieser Taktik an. Fans sollten beide kaufen, und beide zählten für die Charts. Genau so erschien 1999 auch Dear Mama erneut. Diese Seite zeigt die erste der beiden CDs; die zweite steht unter Dear Mama (CD 2).
Ein posthumer Hit als B-Seite
Als zweiter Titel folgt die Albumversion von Do for Love. Das Stück von R U Still Down? hatte in Großbritannien Platz 12 erreicht. Die Hülle weist die Samples beider Stücke aus: Joe Samples In My Wildest Dreams für Dear Mama und Bobby Caldwells What You Won't Do for Love für Do for Love. Den Abschluss bildet der Moe-Z.-Mix von Dear Mama.
Die Bündelung zeigt, wie der Nachlass Ende der Neunziger vermarktet wurde: Ältere Klassiker und neue posthume Hits kamen auf dieselbe Scheibe, um beide Zielgruppen zu erreichen.
Drei Tracks auf der britischen CD-Maxi
Die Trackliste entspricht der britischen CD-Maxi.
Manche Verzeichnisse nennen als Label nur Jive und als Album „Me Against The World/Greatest Hits“. Das Bündnis aus Jive, Interscope, Amaru und Death Row, das hinter der Neuauflage stand, bleibt dabei unerwähnt.
