Zum Inhalt
Design:StandardSiebdruck
Die deutsche Tupac-Shakur-Seite · seit 2002 Leben, Werk, Umfeld und Tod Design:StandardSiebdruck
United·Tupac.Com Seit 2002
Menü

7 Einträge

Tupacs Crews

Von Born Busy in Baltimore bis zu den Outlawz: die Gruppen, in denen Tupac rappte und wie eine aus der anderen hervorging.

E.D.I. Mean und Young Noble von den Outlawz mit dem australischen Rapper Big Dave, Tour „Still Breathin“, 2008
E.D.I. Mean und Young Noble von den Outlawz mit dem australischen Rapper Big Dave, Tour „Still Breathin“, 2008 Foto: TboneT, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Tupac war ein Solostar, aber nie ein Einzelgänger. Fast seine ganze Laufbahn über gehörte er zu Gruppen, erst als Schüler, dann als Roadie, später als Gründer und Anführer. Jede dieser Crews steht für eine Station seines Lebens: Baltimore, Marin City, Oakland, New York, Los Angeles. Hier sind sie nach Zeit geordnet.

Die Stationen

  1. Born Busy (Mitte der 1980er, Baltimore), die Gruppe aus seiner Zeit an der Baltimore School for the Arts, mit der Tupac seine ersten Rap-Aufnahmen machte.
  2. Strictly Dope (1988-1990, Marin City und Santa Rosa), mit Ray Luv, gefördert von Leila Steinberg.
  3. Digital Underground (1990-1993, Oakland), die Funk-Rap-Band von Shock G; Tupac kam als Roadie und Tänzer und rappte 1991 auf Same Song.
  4. Underground Railroad (um 1990-1992, Bay Area), das Kollektiv, mit dem 2Pacalypse Now entstand.
  5. Thug Life (1992-1995), mit Stretch, Big Syke, Mopreme, Macadoshis und The Rated R; ein Album, Thug Life, Volume I (1994).
  6. The Outlawz (1995-2025), aus den Jugendfreunden von Dramacydal geformt, Tupacs Crew im Death-Row-Jahr 1996 und darüber hinaus.

Was sich verbindet

Die Gruppen gingen auseinander hervor. Leila Steinberg brachte Tupac von Strictly Dope zu Digital Underground; aus deren Umfeld entstand die Underground Railroad; Stretch, der dort mitwirkte, gründete mit Tupac Thug Life; und aus Thug Life und Dramacydal wurden die Outlawz. Wer dazugehörte, blieb Tupac oft lange verbunden, oder wurde, wie Stretch, nach 1994 zu einem Teil seiner bittersten Geschichte.

Häufige Irrtümer

In älteren Darstellungen finden sich einige Fehler, die in den Einzelseiten berichtigt sind: Tupac wurde nicht schon 1989 „offiziell“ Mitglied von Digital Underground, für ein Album 1 in 21 von Strictly Dope gibt es keinen Beleg, und die Namen der Outlawz-Mitglieder werden teils falsch geschrieben („Napolean“„Malcaom“). Die Outlawz-Seite erzählt auch, was nach 2003 geschah, bis zum Tod von Young Noble im Juli 2025.